Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

Icon

Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Wer war eigentlich Julius Hirsch?

Erstmal ein Fußballspieler- Spitzname „Juller(Position Sturm- zuerst Linksaußen)– und ein so guter, dass er mehrmals in der deutschen Nationalmannschaft spielen durfte bzw. konnte und in einem Spiel vier Tore schoss.  Genaueres dazu findet sich hier. Dann war Julius Hirsch Vereinsmitglied und Trainer, denn diejenigen, die die Leidenschaft packt,  die hören nicht einfach so auf!

Julius Hirsch’s Geschichte ist aber nicht nur „Glanz und Gloria“, denn er war („dekorierter“) Weltkriegssoldat (1914- 18, geb. 1892) und wurde von den Nazis aufgrund seiner jüdischen Herkunft bzw. Religion verfolgt und kam nach seiner Verschleppung im Todeslager Auschwitz 1943 ums Leben. Zwischendrin (1939) ließ er sich gezwungenermaßen scheiden, gab also theoretisch seine Familie auf- so wie er ein paar Jahre vorher schon seine Vereinsmitgliedschaft durch den Druck der ab 1933 herrschenden Nazis offiziell aufgeben musste.

Um die Vergehen und erst recht die Verbrechen, unter denen auch Sportlerinnen und Sportler zu dieser Zeit zu leiden hatten, nicht vergessen zu machen, beschäftigt sich der DFB („Deutscher Fußball Bund“) als bundesdeutscher Dachverband seit ca. zehn Jahren mit der Geschichte seines Verbandes- und seit 2005 gibt es auch einen Preis- den Julius-Hirsch-Preis– offizielle Infos hier– mit dem herausragendes antirassistisches Engagement von Vereinen und Fangruppen belobigt und prämiert wird. So wird also die Geschichte von Julius Hirsch exemplarisch für viele  damals verfolgte Sportlerinnen und Sportler greifbar und situativ- „hautnah„- und (endlich) auch im Bereich des Sports erfassbar und ins Heute übersetzt.

Das Grauen hat(te) viele Gesichter, Gedenken ist wichtig- aber nicht nur eins aus Büchern und für Pennäler- es kommt darauf an, den Schwur von Buchenwald mit Leben zu erfüllen:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig

In diesem Sinne hoffe ich, den Einen oder die Andere ein wenig neugierig gemacht und vielleicht schon überzeugt zu haben, dass unser Stadionsvorplatz nach Julius Hirsch zu benennen, eine bessere Idee ist als ihn nach Konrad Koch oder einem x-beliebigen „Braunschweiger Mettwurst-Esser“ (abgewandeltes Zitat von H. M.) zu nennen.

Zudem wäre es ein positives Zeichen von politischer Größe und Weitsicht des Stadtbezirksrats Nordstadt, dem Antrag, den Stadionsvorplatz nach Julius Hirsch zu benennen, mehrheitlich zuzustimmen.

Die Sitzung hierzu (Tagesordnungspunkt 6b) findet an diesem Donnerstag, 09.09.2010, 19 Uhr, Ottenroder Str. 11D, statt.

MfG

Nicolas Arndt

Passender Link der Woche:

»Denkt selber und seid nicht gleichgültig«

(…)

Zierlich, voller Tatendrang und mit viel Esprit engagierte sich Sonja Sonnenfeld bis vor wenigen Wochen für ein friedliches und respektvolles Miteinander der Kulturen sowie für Toleranz gegenüber allen Menschen, gleich welcher Hautfarbe und Nationalität. Im Berlin der 1920er und 1930er Jahre verkehrte sie in Künstler- und Filmkreisen. Mit wachem Geist verfolgte sie, wie Juden und Kritiker des faschistischen Regimes ihrer Menschenwürde beraubt und verschleppt wurden. Nach dem Pogrom vom 9. November 1938 kehrte sie nach Schweden zurück. Sie half Kriegsopfern, arbeitete als Übersetzerin sowie als Managerin in der Stockholmer Kulturszene. Seit 1969 war sie als Geschäftsführerin des Raoul-Wallenberg-Komitees tätig. Ihre Vortragsreisen führten sie in viele Länder. Rosalinde Palm von Ossietzky, Astrid Lindgren und Simon Wiesenthal besuchten sie in ihrem »Offenen Haus«, einer internationalen Begegnungsstätte in ihrer Stockholmer Wohnung, die über vierzig Jahre hinweg an den Sonntagen jedem offenstand. Noch im März 2010 beeindruckte sie im Berliner Rathaus durch ihren Charme und Humor, durch ihre Aufgeschlossenheit und geistige Frische.

(…)“

Wirtschafts-Link der Woche:

„(…)

Über die Mächtigkeit von Banken … in der Wirklichkeit und im Antisemitismus

geschrieben am 19. August 2010 von Spiegelfechter ein Gastartikel von Wolf Wetzel Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Einsortiert unter:Allgemeines, Bau- und Planungsrecht, Bezirkratssitzung, Foren, Historisches, Lokales, No Sports, Praktisches, Presse, Termine, Wirtschaft, , , , , , , , , , ,

Auf der Jagd

über Hoffmann’s Prozente und seine ehemalige Partei

Hach, ist das wieder gemein. Stets wird unserm armen Braunschweigs OB (=Oberbürgermeister) Dr. Gert Hoffmann dieser „Dumme-Jungen-Streich“ vorgehalten, mal ein Asylanten-Heim also Reichsjugendführer achnuaber NPD-Funktionär gewesen zu sein, just zu Zeiten, als mit dieser „Partei“ noch was los war (in fast allen Landtagen vertreten … außer in Ost-Deutschland).

Dabei gab es doch auch während seiner Zeit als Stadtdirektor in Gifhorn, die rechte Gesinnung vorausgesetzt, nichts auszusetzen. Außer vielleicht Grundrechte für Flüchtlinge, Obdachlose, Schwerbehinderte und – am Rande einer Demo im Jahre 1990 anläßlich eines Nazi-Angriffs, bei dem Matthias Knabe fast gleich zu Tode gekommen wäre– auch noch linke Jugendliche, denen die „Segnungen“ eines südamerikanischen Polizei-Staats handfest nahe gebracht werden sollten. Und da frägt sich nun- wozu diesen „alten Socken“ entmotten?

Ja, die ehemaligen Kameraden des Hr. Hoffmann planen einen DurchAufmarsch in Braunschweig- früh genug gesagt, angesagt für den 04. Juni* 2011 (!), deswegen genug Zeit für Gerichte, um Routen zu bestimmen, Auflagen, die die EnPeDe (mal wieder) nicht einhalten wird, „aufzudrücken“ und die Planung eines „erfolgreichen“ Polizei-Konzeptes- ob es diesmal genauso martialisch  oder noch blutiger wird („Blut und Ehre“) wie am 18.06.2005?

*was ist das eigentlich für ein komischer Jahres-Tag? Oder ist das ein Code… 4+6+11=21 (Durchschnitts-IQ der Teilnehmenden? ) oder 4+6+20+11= 41- achso, eine Anspielung auf den verbecherischen Angriff auf Jugoslawien und Griechenland im Jahre 1941. Da wären die Stammtische ja endlich wieder offen vereint:

(weiterlesen mit Klick auf: Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Allgemeines, Historisches, Jahrestage, Kommunalwahl2011, Lokales, Migration und Integration, No Sports, Praktisches, Presse, Soundtrack, Termine, , , , , , ,

Love You ‚til death

oder wie die meisten Lokalpolitiker sich anscheinend ans „FEB“ (Spaßbad) klammern, wie Sisyphos an seinen Stein

Wenn es kalt oder naß wird, ist der Archetypus eines geprüften und genormten Kommunalpolitikers, der Hans Dampf, die Trini Ininini in allen Gassen schwer gefordert. Nachdem gestern zum ersten Mal Balkonien erträglich war, die Sonnenstrahlen keinen Bogen mehr um die schöne Stadt Braunschweig herum zu wagen scheinen, wird Schwimmen gehen vom gedanklichen Experiment in die nass-feucht-warme Realität überführt.

Achja?

Wo denn noch?

Die Bäder in den Stadtteilen werden nach dem Ratsbeschluss von 2007 nur noch „stiefmütterlich“ behandelt, da das „Freizeit- und Erlebnisbad“ (Spaßbad) die Lösung auf den Weg brachte (siehe mehrere Artikel in diesem Blog- bei „search“ bitte <Spaßbad> eingeben).

Vermeintlich. Denn vor Kurzem offenbarte die Verwaltung, dass der ganze „Spaß“ doch teurer wird, als ursprünglich von den BefürworterInnen (CDU, SPD, FDP, Grünen und BIBS) gehofft.

Da steht so ein „kleiner“ Bezirksrat natürlich dumm da- spricht er das auf der nächsten Sitzung  (15. April 2010) an, dann heißt es von manchen „Oberschlauen“ mal wieder: „nein, das ist doch kein Thema für den Bezirksrat … das betrifft den Bezirksrat nicht“. Der Hans D. und die Trini I. verheben sich hierbei hoffentlich nicht, denn die Nordstadt ist in der wenig beschaulichen Lage, nicht nur das geplante Spaßbad („FEB“) in seinem Stadtgebiet unterbringen zu sollen- in der Nordstadt gibt es auch das, von BewohnerInnen aus Schuntersiedlung und dem Siegfriedviertel gleichermaßen*, gut angenommene Nordbad. (weiterlesen mit Klick auf:) Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Bau- und Planungsrecht, Kommunalrecht, Kommunalwahl2011, Lokales, Mobilität, No Sports, Praktisches, Regionales, Soundtrack, Wirtschaft, , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dank an ALBA

(Vorsicht- Satire!)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bedanke mich für die vorzügliche und stets einwandfreie Ausführung des Winterdienstes im Stadtgebiet, besonders jedoch in der Nordstadt, in der ich meine Behausung inne habe, Einkäufe und sonstige kurze Wege tätige, in der die Straßenecken „Du“ zu mir sagen.

Ich beglückwünsche die Geschäftsleitung der ALBA Braunschweig GmbH und ihre Konzernmutter in Berlin zu diversen Schichtverlängerungen beim städtischen Kinikum, zum mehrmalig notwendigen Freischaufeln von KFZs auf eisglatten und tief verschneiten Fahrbahnen und Parkstreifen und zu dem- vor allem für Kinder und ältere MitbürgerInnen- wohligen Gefühl, dass ungefährdete Mobilität in Braunschweig im Winter ein Glücksfall wurde.

Im Übrigen danke ich auch der CDU im Bauausschuß für ihre klaren Worte– nein, Meckern is‘ nich‘- richtig so- wer ALBA kritisiert, ist weltfremd. Wer für 825.000 EUR freie Straßen fordert, der ist nicht ganz bei Trost. Überhaupt ist jede Kritik an ALBA eine Kritik an den dort Arbeitenden. Zu anderen Zeiten… naja, lassen wir das.

Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Allgemeines, Antworten der Verwaltung, Arbeitswelt, Gesundheitsversorgung, Mobilität, No Sports, Presse, Sicherheit (Straßenverkehr), Soundtrack, Termine, Wirtschaft, , , , , , , , , , ,

Danke, SYK

(Vorsicht- lebender Blog-Artikel- enthält Spuren von Ironie, Sarkasmus und Zynismus)

es schickt sich ja, gerade im Wahlkampf (hm, irgendwo ist immer gerade einer) nicht, sog. schmutzige Wäsche zu waschen. Nun will ich, ganz im Gegensatz zu manchen Anderen, der Sylvia-Yvonne für ihren Austritt aus der Linken und ihren pompös inszenierten Eintritt in die SPD meinen ausdrücklichen Dank aussprechen.

Mitten im EU-Wahlkampf als EU-Abgeordnete aus der Linkspartei auszutreten und dann auch noch ausgerechnet in die SPD einzutreten, dazu gehört schon Chuzpe , ein roter Schal oder ein dickes Fell? Ist das nicht „schäbig“?

Nö, ihr Übertritt (nicht sportlich gesehen, dort wäre eine Zeitstrafe auszusprechen, aber in der Politik geht es selten sportlich zu) hat so einige gute Seiten: Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Allgemeines, Glückwünsche, No Sports, Soundtrack, Superwahljahr09, , , , , , , , , , , , ,

D:Türkei 3:2 — Mann, was war das für ein Spiel!!!

(aus einer Email von heute)

„Hi Leute!


Wer mich kennt, weiß, dass ich gewöhnlich KEIN Fußballfan bin (ich WAR mal Eintracht-Fan,
ca. '67 'rum, als sie dt. Meister waren) -- aber DAS Spiel MUSSTE man einfach gesehen
haben; Töchterchen B. (anonymisiert) durfte sogar auch mitschauen, und sie hatte
richtig mitgefiebert (und auch ein bisschen Fußballregeln gelernt).

Die türkische Mannschaft war am Anfang so dermaßen eindeutig besser, ich war
nicht überrascht, als es nach ca. 20 Minuten 0:1 stand. Das hatten sie
sich verdient!
Dann schließlich der Ausgleich kurze Zeit später; allzu viel Anlass auf Sieg
zu hoffen gab es allerdings zu keiner Zeit: die Treffer der Deutschen waren zwar
schön, die der Türken nicht weniger; allerdings beruhten sie allesamt auf
krassen Abwehrfehlern, und das deutsche Team wirkte bei allem Kampfgeist
absolut nicht souverän...

Im Grunde kann man sagen (besonders wo uns zweimal die Latte rettete): das
deutsche Team hat ein Riesenglück gehabt!

"Was wäre wenn" ist zwar eh müßig, aber eine Verlängerung hätte die
Mannschaft vermutlich nicht erfolgreich durchgestanden...

Nun ja: bis Sonntag, beim Finalspiel!

Ciao!

F.

PS: wer es mal nachlesen möchte, kann es u.a. hier:
<http://em2008.com/news/lahm-schie%DFt-deutschland-ins-sechste-em-finale_204996.html>

Als Anhang dazu nur meine Soundtracks und ein kleiner Kommentar:

Joy Division „Day of the lords“ („where will it end…“), Tracy Chapman „Subcity“ („give Mr. President my honest regards … for disregarding me“), Rammstein „Weißes Fleisch“ („ich tu dir weh und du jammerst laut“) und natürlich Bela B. „Deutsche, kauft nicht bei Nazis“- mir persönlich ist nicht wichtig, wer vermeintlich gewinnt, finde den Fahnen-Tango auf Fahrrädern, an Autos und in Gesichtern peinlich, unnötig, lenkt ab von den immer dringender werdenden Problemen. Könnt Ihr von nationalem Taumel eure nächste Miete bezahlen? Ist die Erhöhung der einen Nation schon mal gut gewesen- außer für die Eigner von Rüstungsbetrieben? Ohoh, die „Anti-Dt.“ und die „Nationalen“ rösten mich über’m Feuer 😉

Wer trotzdem Spaß an dem EM-Tingel-Tangel findet, soll ihn haben- live right, die right, in between always left 🙂

MfG

Nicolas Arndt

Einsortiert unter:Allgemeines, Fundstück, Glückwünsche, No Sports, Soundtrack

Rochaden, Paraden, Lehmanns überall

Wen die merkwürdige Überschrift wundert, lese bitte den folgenden Artikel aus der „nB“ vom 23.09.07:
lehmann-sieht-nb230907.jp

Lehmann im Tor der dt. Nationalelf, das war einer der „Bringer“ im Sommer letzten Jahres, da kann sich jede/r gern erinnern, ein weitgehend freundliches Fußball-Fest zum Glück, ganz im Gegensatz zu den tumb-deutschtühmelnden Jubel-Arie(r)n von 1990.

Eigentlich war dieser Lehmann (also Jens) kein „Bringer“, sondern ein Verhinderer, ganz so wie sein Namensvetter (Carsten) im Braunschweiger Rathaus. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Ausbildung & Studium, Lokales, No Sports, Presse, Soundtrack

Brustschwimmen bei der CDU

Pressemitteilung

Altes Konzept mit falschen Zahlen


Die Vorsitzende der Braunschweiger CDU, Frau Mundlos hat ernste Zweifel an der Höhe der Sanierungskosten für das Schwimmbad in Wenden angemeldet. Sie vermutet die Kosten seien realitätsfern geschätzt worden, um somit die Zustimmung der Bezirksräte zum neuen Spaßbad zu „erkaufen“.


Der über viele Jahre bewusst herbei geführte Sanierungsstau in den „abgängigen“ Schwimmbädern, kann ihrer Meinung nach kein Grund dafür sein, sie jetzt nicht zu sanieren und sie abzureißen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Lokales, No Sports, Soundtrack

Heizdecken-Horst auf Tour, Gilla* liebt Fantasie pur

* (Gisela Witte, B90/Grüne)

Eine Kolumne des BIBS-Ratsherrn Horst Steinert

(zuständig bzw. gewählt in den nördlichen Bezirken, denen Morgen auf der Ratssitzung die lokalen Bäder geschlossen werden),

vielleicht auch als gutgemeinter Reisebericht zu verstehen, mit Namen

Bäderinformationstour brachte Klarheit„,

heute Morgen noch im BIBS-Forum zu finden, jetzt zensiert (von wem?),

animierte mich zu einer süß-barschen Kritik:

Alles, ja, wirklich so ziemlich alles im Internet ist flüchtig, es verschwindet einfach „auf Nimmerwiedersehen“- da hilft nur eins: SPEICHERN. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Lokales, No Sports, Termine

Achtung! Gaspreis soll steigen – BS-Energy möchte Gewinn steigern

Aus aktuellen Anlass der Hinweis, dass BS-Energy meint, der Gaspreis in Braunschweig sei zu niedrig.

Die VerbraucherInnen müssen aber nicht jede Kröte, die zum Schlucken serviert wird, hinnehmen. Hier steht, dass Widerstand möglich ist.

Demnächst mehr.

Einsortiert unter:Lokales, No Sports

CDU dreht und windet sich- wie ein Riddagshausener Aal

Pressemitteilung – Udo Sommerfeld – OB-Kandidat Die Linke


Wahlkampf absurd – CDU will Zuschüsse für Sportvereine wieder erhöhen


Wie Presseberichten zu entnehmen ist, plant die CDU den Sportvereinen zukünftig zu helfen, indem sie die Zuschüsse wieder erhöhen und den Fachbereich Stadtgrün zur Unterstützung der Vereine verpflichten will. Dazu erklärt der Oberbürgermeister-Kandidat der Linken, Udo Sommerfeld: „Nachdem die CDU bei der letzten Wahl gewählt wurde, hat sie die Sportvereine trotz deren guter Arbeit doppelt gestraft, indem sie die Zuschüsse gekürzt und die Nutzungsentgelte angehoben hat. Für eine Reihe von Sportvereinen hat dies zu einer existenziellen Krise geführt. Nun, kurz vor der Kommunalwahl, will die CDU von ihrer eigenen Politik nichts mehr wissen und macht den Vereinen Versprechungen. Doch was die Versprechen wert sind und wie lange sie gelten, ist aufgrund der bisherigen Politik der CDU äußerst fragwürdig.“

(hier reingestellt von N. Arndt- mein Soundtrack: von Sportfreunde Stiller: „’54, ’74, ’90, 2010„- Kommentar bzgl. „nb“ vom 03.08.06, Seite 1 usw.- mal wieder ein, zwei „Jubel-Perser-Artikel“- wieviel kriegen die eigentlich pro Wahl-Werbe-Artikel von der CDU?- siehe auch die Toshiba-Geschichte: sie zeigt die reaktionär begründete und tendenzielle politische Eingeschränktheit Hoffmann’s: Belegschaft soll Lohn reduzieren und länger arbeitenBangladesh in Braunschweig … da kannste wirklich „aggro“ werden)

Einsortiert unter:Lokales, No Sports, Presse, Soundtrack, Wahlkampftagebuch 06

Neuigkeiten

In Arbeit: Einzel-Vorstellung der KandidatInnen (bis heute Abend?)

Sabine und Horst Dullin- ok, Nicolas Arndt sowie Bernd Mex – s. Websites und mehr (!)-

es fehlen immer noch Klaus Höhnen, Hans-Georg Hartwig, Christiane Joenck und Holger Machenski (immerhin ein Foto und ein kurzer Text- siehe KandidatInnen-Seite). Bitte als PDF* an mich mailen! *(wenn’s nicht anders geht, auch als doc oder rtf)

Genug Unterschriften für die Kandidatur haben wir nun zusammen.

Neu bei uns…

Rubriken „Termine“ + „und … ACTION!“

Soundtrack: Depeche Mode– „Everything counts

Trotz italienisch gesponsertem „Wir könn‘ nach Hause fahr’n“:

Torwandschiessen!

(N. Arndt, ursprünglich geschrieben am 05.Juli 2006, „nachgebessert“ 27., 28.07. und 20.08.2006)

p. s. der KandidatInnen-Flyer (sowohl Plan P als auch Plan B) ist für mich gestorben- mangels Teilnahme der o. A.

Einsortiert unter:Lokales, Nachtrag!, No Sports, Soundtrack, Wahlkampftagebuch 06

WM-Fieber: Lahm`s Kaninchen

Die Frage muss erlaubt sein: Regiert der Fußball die Welt oder ist es das Geld oder die Politik? Vor den Quarterfinals kommentiert B. Mex, Kandidat auf Platz 3 der Liste für den Rat der Stadt.

Morgen nach dem Spiel sind wir schlauer. Argentinien gegen Deutschland wird kein Schicksalsspiel. Aber, nach dem Spiel wissen wir, wer als ein Topfavorit das Halbfinale gegen Italien oder die Ukraine spielen darf. Denn weder die Ukraine noch Italien haben bisher guten, weil schönen Fußball geboten. Argentinien und auch Deutschland aber schon. Morgen wissen wir, was aus der Party wird.
Das ist die eine Überraschung dieser WM. Deutschland hat schönen Fußball gespielt, was keiner erwartet hätte. Zu schlecht waren zwischendurch die Leistungen nach dem Confed-Cup im letzten Jahr. Aber, oh Wunder, Klinsmanns Truppe kann`s.

Die andere Überraschung: Die WM ist eine Party! Das Bier fliesst in Strömen. Die Zuschauer sind in froher Erwartung. Die Welt ist zu Gast bei den freundlichen jungen Deutschen, die schwarz-rot-goldene Fahnen wehen lassen und dabei so politisch und unpolitisch sind, wie junge Menschen unter 30 in anderen Ländern auch. Auch das war so nicht zu erwarten. Denn im Vorfeld dieser WM war nicht von Party, sondern von Hooligans und der Gefahr für das Ansehen Deutschlands die Rede.

Was aus den Hooligans geworden ist, weshalb sich diese Anscheinsgefahr in Luft aufgelöst zu haben scheint, das muss nach der WM noch von den InnenpolitikerInnen geklärt werden.

Die Sache mit den Schwarz-rot-goldenen Fahnen darf jetzt bereits diskutiert werden. Die Fakten dazu liegen auf der Hand. Patriotismus und aufgeklärtes Nationalgefühl sind Begriffe, die in D-Land seit 1990 diskutiert werden. Das ist nicht neu. Habermas prägte 89 den Begriff des Verfassungspatriotismus. In diesem Diskurs gibt`s die, die aus dem Schatten der Vergangenheit (Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit/ Menschheit) heraustreten wollen. Es gibt die, die kosmopolitisch denkend sagen, nationale Identität interessiert nicht. Und es gibt die, die sagen, ohne Identität lässt sich schlecht regieren.

Der Punkt ist, Identität ist nicht nur gewählt, sie wird auch zugeschrieben. Diese WM zeigt das. Es geht ein Bild der Deutschen durch die Welt. Lederhose und Blasmusik, Eisbein und Sauerkraut, german beer and Gemütlichkeit, ernst und fleißig, humorlos und kalt sind Begriffe zu diesem Bild. Und nun wird dieses Bild ergänzt: Nett und normal, freundlich und weltoffen, gegen den Irak-Krieg – also friedlich, aber freundlich zu den USA sind diese Deutschen auch. Sie machen das wie die Menschen in anderen Ländern auch: Sie wählen sich die Regierung, die sie verdienen. Sie sind widersprüchlich, auch widerständig (StudentInnenproteste!), wählen ihre großen Parteien CDU und SPD zur Regierung, mögen Fußball und haben Spaß. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:No Sports, Wahlkampftagebuch 06

Enter your email address to subscribe to this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 15 Followern an

Aufruf unterstützen:

zur Kampagne "Vermoegenssteuer Jetzt!"

Kalender

Oktober 2017
M D M D F S S
« Mrz    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Themen

Archiv

Aktion:

Blogger für Oskar

RSS Binsenbrenner – Pro domo et mundo

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.

RSS Kopperschlaegerdornet-spät! Römisch! Dekadent!

  • UZ Pressefest 2016 in Dortmund
    Vom 1. – 3. Juli 2016 fand im Revierpark Wischlingen in Dortmund das 19. UZ-Pressefest statt. Ich war für Euch mit der Kamera dabei und möchte Euch hier ein paar fotografische Eindrücke liefern – für all die, die nicht dabei sein konnten und die, die sich die Tage noch einmal in Erinnerung rufen möchten 😉 […]
  • Das Ende der Abstinenz ;-)
    Neues Blog – neues Thema! Mit diesem ersten Beitrag endet nunmehr die längere „Blogabstinenz“ auf kopperschlaeger.net. An dieser Stelle also zunächst einmal ein herzliches „Hallo“ an alte Bekannte in der „Blogosphäre“ – und natürlich auch an alle neuen Gäste. Was Euch hier zukünftig erwartet? Wie das „kopperphoto“ im Header ja bereits dezent andeutet, werde […]

RSS Nachdenkseiten.de- Eine kritische Website

  • Über den „kleinen“ Unterschied zwischen versprochenem Recht und der Wirklichkeit – eine Lesermail und eine Antwort
    Die Rede von Werner Rügemer zu den Flexi-Verträgen bei H&M haben einen Disput zwischen einem NachDenkSeiten-Leser und der Redaktion ausgelöst. Dabei wird der Unterschied zwischen gesetztem Recht – hier Arbeitsrecht – und der Wirklichkeit der abhängig arbeitenden Menschen deutlich. Das Problem ist sehr aktuell. Die bis zur Bundestagswahl Regierenden zum B […]
  • Ein Kompromiss aus einer anderen Welt
    Vor wenigen Tagen haben sich Angela Merkel und Horst Seehofer auf eine „Obergrenze light“ geeinigt. In „normalen“ Zeiten soll die Zahl der Flüchtlinge, die Deutschland aufzunehmen bereit ist, demnach begrenzt werden. „Normale Zeiten“ … die Grenzen zwischen blanken Zynismus und Realitätsflucht scheinen mittlerweile vollends zu verwischen. Wie weltfremd der un […]

RSS Newspatch–Braunschweig Blog*Für alle, denen die Braunschweiger Zeitung nicht reicht

  • 105 Millionen Euro fehlen in der Rechnung
    Der Zustand der Braunschweiger Schulen hat bundesweit schon des öfteren Schlagzeilen gemacht. Nun, kurz vor den Ratswahlen im Herbst, kommt die Stadt endlich mit einem Sanierungsprogramm. 9 der 75 Schulen sollen über ein PPP-Modell mit dem Baukonzern Hochtief saniert werden. Das wird rund 70 Millionen Euro kosten. Zusätzlich wird der Baukonzern die Schulen 2 […]
  • Stadion ausbauen, Kinderbetreuung zusammenstreichen?
    Diese Alternativen gegenüberzustellen, ist – wenn man der Braunschweiger Zeitung und unseren Politikern glaubt – gar nicht erlaubt. Es ist, wenn man der CDU-Kreisvorsitzenden Heidemarie Mundlos glaubt, ein „unseriöses und falsches Spiel“, weil man damit den Menschen vortäusche, die Investitionen ins Stadion würden den Menschen an anderer Stelle weggenommen ( […]

RSS Oeffinger Freidenker

  • Trump, Weinstein und die Akzeptanz sexueller Belästigung
    I better use some Tic Tacs just in case I start kissing her. You know, I’m automatically attracted to beautiful — I just start kissing them. It’s like a magnet. Just kiss. I don’t even wait. And when you’re a star, they let you do it. You can do anything. Grab 'em by the pussy. You can do anything.  - Donald TrumpFür diejenigen, die gnädigerweise die Ac […]
  • Was nicht passierte
    Letzthin geriet ich mit Freunden in eine kurze Diskussion über die Frage, ob die EU-Osterweiterung angesichts der Entwicklungen in Polen und Ungarn nicht ein riesiger Fehler gewesen sei. Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: möglich, aber wer kann das schon sagen? Die Fragestellung dient gut der Illustration eines Grundproblems allen politischen Diskurses, n […]

RSS Recherche-Blog (taz)

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.

RSS Zeitgeist-Blog

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.

Blog-Zugriffe

  • 46,506 Stück

Wohin gehen BesucherInnen dieses Weblogs von hier aus?

  • -

Bestnote?

Online Tools für HTML-Bearbeitung

Getötete Irakis seit der US-Invasion 2003:

Iraq Deaths Estimator

Es folgen nach und nach Weblogs, die hierher aus verschiedenen Gründen nicht verlinken, geschweige denn, den Nordstadt-rss-feed einpflegen würden:

RSS Hagalil

  • Ein Fehler ist aufgetaucht - der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Probiere es später noch einmal.