Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Was nach dem Gulli-Deckel kommt

 

ist nicht einfach nur Schei*e. Die Arbeit im Bezirksrat (wie wohl auch im Rat) ist mehr. Ein Beispiel- die Straßenbeleuchtung. Die (teilweise) Abschaltung haben wir stets, auch als kleinere „Vorgänger-Partei“ (=PDS), strikt abgelehnt. Schön ist, wenn es es einen nicht betrifft- jung, stark und groß, männlich, mitteleuropäisch aussehend- wir machen jedoch keine Politik für den und mit dem „starken Mann“, sondern für die, die keine Lobby haben- wie die Zeitungsausträgerin in Northeim, die bedingt durch die Abschaltung in ihrem Ort, kürzlich das Opfer einer schlimmen Gewalttat wurde. Wir wollen, dass sich Frauen und andere gefährdete Personengruppen (Senioren, Behinderte, ausländisch aussehende Menschen, Kinder) nicht verstecken und lange Umwege laufen müssen, dass alle die Freiheit in Sicherheit haben, die wir uns auch für unsere zukünftige Gesellschaft, eine sozialere, vielleicht sozialistische, wünschen. Dafür schon jetzt einzustehen, heißt: stets am Ball bleiben, nicht kuschen. Licht ins Dunkel bringen!

Ein anderes Beispiel: Friedhöfe sind eigentlich das Langweiligste, was an Baumaßnahmen vorstellbar ist. Wenn es aber „so nebenbei“ um sog. Kriegsgräberfürsorge geht- und dabei unklar ist, wie das Gedenken aussehen soll, dann muss nachgefragt und nachgehakt werden- so wie im Norden beim Mensapark bzw. Garnisonsfriedhof (Nähe TU-Mensa Rebenring). Das sind wir den Millionen Toten in ganz Europa und Nordafrika (während des 2. Weltkriegs) schuldig. (weiterlesen mit Klick auf:)

 

SS-Mann Weigelt- ein Opfer?

SS-Soldaten sind (in der Regel, zumindest vor 1944) keine Opfer, keine armen gezwungenen Freiwilligen, sie sind im Normalfall nicht „Soldaten wie andere auch“! Sie nahmen eine Führungsrolle bei der sog. Endlösung (Holocaust, die fabrikmäßige Ermordung von mindestens 6 Millionen Menschen jüdischer Religion bzw. Abstammung) wahr und führten auch anders Krieg- sie töteten Gefangene planmäßig- im Zweifel hieß „SS“ Tod, Verderben und äußerste Unmenschlichkeit. Im Fall des oben abgebildeten Grabsteins von „SS-Oberschütze“ Weigelt ist es sogar wahrscheinlich, dass Weigelt Teil der SS-Division „Totenkopf“ war, die wechselweise wie eine Art „Fronturlaub“ als Wachmannschaft in Konzentrations-Lagern („KZ“) ihren „Dienst“ tat- also jüdische Menschen, Andersdenkende wie Kommunisten, Anarchisten, Sozialdemokraten, mutige Christen, Zeugen Jehovas und Schwule sowie sog. Gewohnheitsverbrecher folterten und ermordeten.

„Nie wieder Faschismus“ ist nicht nur eine Parole für Gedenktage und Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche, kein Tingel-Tangel, der nur mal zwei, drei Tage im Jahr zählt. Wir müssen das ernst nehmen, damit das NIE WIEDER auch Wirklichkeit bleibt.

Jedoch auch sog. grüne „Erbhöfe“, wie Fahrradstraßen und Radfahrstreifen, können wir als Thema aufgreifen, denn das Fahrrad steht in unserer Stadt nicht nur für ökologische Vernunft, sondern ist ein Fortbewegungsmittel unserer (zukünftigen) Wählerinnen und Wähler- und die wollen ernst genommen werden mit ihren Interessen.

MfG

Nicolas Arndt, Bezirksrat Nordstadt

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