Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Ausgegrinst, ausgeflaggt und politikverdrossen

über einen nichtnurFußball-Sommer, politische Leichtgewichte mit nettem Lächeln und Linux

Ja, Asche auf mein Haupt, mea culpa (=meine Schuld), lange Zeit war kein neuer Artikel hier im Blog. Es gab die Mühle zu überstehen,  einerseits der ARGE wohl zu Gefallen zu sein und anderserseits selbstgesteckte Wege und Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren. Dazu mal ein Artikel, wenn ich (endlich) aus dem „staatlichen Leistungsbezug“ (aka [a]soziale Zwangsverwaltung) draußen bin.

Nun gibt es aber genug, worüber in Braunschweig und darüber hinaus zu berichten bzw. was zu kommentieren wäre.

Da ist einmal das sog. Sparpaket

von "FR"- fr-online.de

zuerst sollte es hier im Blog einen eigenen Artikel bekommen- verwiesen sei hier nur auf die Äußerungen des FDP-Aushilfs-Leichtmatrosen Bernschneider, Flo(h) [im Folgenden FB]- nachzulesen in der „nb“ vom 09.06.2010 (Seite 12, tatsächlich mal ein halbwegs ausgewogener Artikel- und das noch zu einem umstrittenen Thema). Zu FB fällt mir u. A. ein, dass Jugend allein kein Prädikat darstellt. Wer sich wie FB, an kommunalen, vor allem sozialen und finanziellen, Problemen unserer Stadt vorbei, lediglich im SED-Stil so äußert, wie die Parteiführung, die immer recht hat, es will, der sollte sich besser in Braunschweig nicht mehr öffentlich zeigen.

Ich habe Hr. Bernschneider im Bundestagswahlkampf 2009 als dezent freundlich, aber immens inkompetent erlebt, abgesehen vom kafkaesk wirkenden papageiigen Nachplappern der Wühltisch-Parolen der FDP („einfach, niedrig und gerecht“… „Steuern runter“ … „Privat vor Staat“ … „20% auf Alles, außer Tiernahrung“), waren von ihm nur Allgemeinplätze und halbgare Plattheiten ohne jegliche fachliche Kompetenz, zu jedwedem Thema, zu hören:

sowohl bei Podiumsdiskussionen als auch im Straßenwahlkampf in der Nordstadt (so verteidigte er z. B., wie sein damaliges CDU-Gegenstück C. Müller,  mit „Klein-Flohleins-Mama-ist-eine-schwäbische-Hausfrau„-Standard-Argumentations-Mustern die sog. Schuldenbremse). Ok, zu jung „zum zum“- aber ist das nicht mehr eine traurig stimmende Mitleids-Nummer- ein Politiker auf Grinse-Fang von (gefühlten oder zukünftigen) (Lotto-)MillionärInnen, eine „Vögelei“, bei der sogar die heiße Luft mangels Masse schnell abebbt und man sich besser anders orientiert?

In die gleiche „Kerbe“ haut sehr wahrscheinlich zukünftig der Hr. Christian Wulff (CW) als frischgebackener Bundespräsident (BP). (weiterlesen mit Klick auf:)

Über sein falsches Grinsen kann sich dann freuen, wer will– dort, wo der alte BP Horst Köhler immerhin ein paar Mal nicht einfach „JA“ sagte, sprich das Prüfungsrecht des Bundespräsidenten wahr nahm, oder zuletzt einfach die Wahrheit über die  Gründe des kriegerischen Engagements der Bundeswehr in den letzten Jahren geäußert hat, wird CW gefällig(st) unterschreiben und von B*nte, B*ld und den anderen Boulevard-Medien uns entgegen-grinsen. Er war als „Landesvater“ stromlinienförmig und aalglatt,  tendenziell ein unsozialer Heuchler, er wird es als BP umso mehr sein. Kein standhafter und nachdenklicher Demokrat, der wie Richard von Weizäcker kritische Fragen stellte und Impulse in Debatten brachte, sondern ein Abnicker ohne Rückgrat, nur ein Bückling mit der Chuzpe, schon vorm normalen Rentenalter das höchste Staatsamt „mitgenommen“ zu haben.

Bei ihm wünsche ich mir eine Zwangsverrentung bei der ersten Gelegenheit. Vielleicht machen SPD, Grüne  (und notgedrungen auch die FDP) mal keine Spielchen, sondern präsentieren eine/n KandidatIn, der/ die nicht bloß im Schloß Bellevue abgestellt werden soll, sondern ernsthaft in der Lage ist, ein/e BP(in) für die Masse der EinwohnerInnen zu sein. Nein, die Gauck-Debatte gibt’s hier nicht. Der „Gutste“, der brutalstmögliche Aufklärer, spaltete schon bei der nach ihm benannten Behörde, er hätte es auch als BP getan. Insofern, auch insofern, Hut ab vor der Entschlossenheit von Luc Jochimsen, entgegen der  teilweisen Hetze und größtenteils Ausgrenzung durch die Masse der Medien und Parteienvertreter, gegen CW und Wolfgang Gauck kandidiert zu haben.

Manches Mal ist es einfach wichtig, da zu bleiben, zu widersteh’n! (K. Wecker).

(Links folgen bei Verfügbarkeit- genauso beim nun folgenden Teil zu Linux)

Linux?

Tux?

Unix?

Was ist das, was soll das?

So fragt sich der eingefleischte Windows-Nutzer (immer noch…)– und vor ca. 10 Jahren die Apple-Macintosh-Gemeinde weltweit, als Apple mit der „public beta“ den langen Weg antrat, Un*x (genauer BSD) in bzw. unter seine(r) grafische(n) Benutzeroberfläche (GUI= graphical user interface) zu platzieren. Während mir die erste Version (10.0) außerhalb der Installationen der Hannoverschen Unix-AG für den täglichen ernsthaften Einsatz noch zu ruppig und instabil erschien, kam es auf meinen ersten Powermac G4 (400 MHz, immer noch manchmal in Gebrauch), wurde aktualisiert, aber nie (!) neu installiert, immerhin 9 Jahre lang- nur ein neues Netzteil, eine neue Grafikkarte, mehr Arbeitsspeicher und zusätzliche(r) Festplatten(platz) [dazu ein neues Gehäuse… S-ATA-Platten…] waren ernsthaft nötig, von einem „Upgrade“ (10.1.x-.2.x-.3.x-.4.x) zum nächsten.

Zwischendrin lernte ich jedoch manche Eigenschaften von Suse Linux (OpenSUSE heißt das heute) ab Version 9 kennen und schätzen, die aber mehr beruflich einzusetzen waren (ja, Mac OS X und die  mangelhafte NTFS-Unterstützung…). Im aktuellen Kurs zum Linux Professional Level 1 (LPIC 1) arbeiten wir mit Debian, das in manchen Punkten anders strukturiert und daher etwas ungewohnt ist.

Es stehen mir einige heftige Wochen bevor- zum ersten Mal seit dem Examen im letzten Jahr muß ich mich mal wieder Abschlußprüfungen unterziehen und wirklich trockenes Zeugs LERNEN. Daher wäre es schön, wenn Interessierte, z. B. zur WM oder natürlich auch zu anderen Themen (Bundes/Landes-Politik, Lokales, Regionales,  Kultur, Medien, Computer usw.) Artikel(-Entwürfe) – sprich: ihre Mitarbeit- anbieten könnten.

Einfach eine Email an: linke-nordstadt {email-Trennzeichen} hotmail [Punkt] de schicken- wer sich schon bei wordpress.com angemeldet hat, ist hier klar im Vorteil 🙂

MfG

Nicolas Arndt

Soundtrack: Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“

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