Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Smells like teen spirit

über Nirvana, die Fragen, wo das Geld bleibt und die Arbeitsplätze geblieben sind und die Vorbereitung einer teilweise turbulenten Bezirksratssitzung (15.04.2010- zu dieser „Sitzung“ mehr in einem folgenden Artikel).

Also vorab die Anekdote: stell‘ Dir vor, Du willst am Geldautomaten 50 EUR in bar abheben- er spuckt auch einen Schein aus- es ist allerdings nur ein 20-EUR-Schein. Kontoauszug hilft nicht, denn dort steht lediglich, Du hättest 50 EUR „gezogen“.

Ein kleines Beispiel dafür, wohin die stete Automatisierung von Lebensvorgängen führt- das früher übliche, vermeintlich umständliche, Abheben direkt am Schalter der Bank (Stichwort: „Vier-Augen-Prinzip“) entfällt weitgehend, da zum Einen das Fillialnetz immer weiter ausgedünnt wird und zum Anderen die Zahl der MitarbeiterInnen immer weiter vermindert, also arbeitslos (erwerbslos!) wird. So ist z. B. am Schwarzen Berg in Fußlaufweite gar keine Bank mehr- lediglich Bankautomaten und eine indirekte Auszahlung über den Einkauf beim einzigen „Discounter“ vor Ort („Einkauf ab 20 EUR, Rest bis 200 EUR in bar“). So weit, so schlecht- zwar stets ein Thema- über die Jahre- aber nichts, was grundlegend einfach zu ändern wäre. Traurig- Service-Wüste Deutschland in der Realität. Mal im Kleinen- im vielleicht schönsten Stadtbezirksteil im Schatten des Eintracht-Stadions.

Nun die Anfragen zu der obigen Bezirksratssitzung: (weiterlesen mit Klick auf:)

Anfrage Nr. 1 dreht sich um ein mögliches Sicherheits-Problem in der Nähe des Schützenplatzes.

Anfrage Nr. 2 wiederum ganz anders- wie mit dem bestehenden Bad umgegangen wird, sofern (solange) das neue „Spaßbad“ (noch) nicht gebaut wird (ist).

Spitzfindig die Finger in die (offenen) Wunden legen- so macht Kommunalpolitik Spaß!

Es fällt ein wenig schwer, da ich die „Auflösung“ schon kenne, nur die zu erwartende Sitzung „vorab“ vorzustellen- werde das aber mal versuchen („studere“= probieren 😉 ).

Zu erwarten war ein kleiner bis mittlerer Schlagabtausch zur Rechtsansicht der Verwaltung, ich dürfe als „Einzelmitglied“ (=keine Fraktion) weder Briefkopf mit Partei-Logo noch „verwechselungsgefährliche“ Kennzeichnungen wie „Die Linke im Bezirksrat Nordstadt“ (siehe oben) verwenden dürfen- das versteht außerhalb der ca. 20- 30 Menschen, die regelmäßig mit diesem Bezirksrat zu tun haben, sowieso keine/r, aber was soll’s- mehr dazu in einem Artikel (Arbeitstitel „come as you are“*), der nach dem 1. Mai (2010) über diese Fragen aufklärt- hier schon mal ein herzliches ‚Danke‘ an Helmut Blöcker (Grüner [auch Einzelmitglied- allerdings im Bezirsrat Heidberg-Melverode]) für das Zusenden seines Briefkopfes, der eine gute Linie zum Argumentieren darstellt.

Aber eigentlich sollte es doch um POLITIK gehen und nicht um die Wirrungen eines (ver)einzel(t/n)en SPD-Bezirksrats, der, soviel sei schon verraten, gerne mal „aus der Reihe tanzt“- bei dessen Briefkopf schon wichtig ist, dass da „SPD“ drauf steht, damit man seine Äußerungen und sein Abstimmungsverhalten nicht der CDU zuordnet. Innerhalb der SPD wird das sicher als „Demokratie“ verbraten („nur eine abweichende Meinung“), bei mir kommt’s nur als peinlich und desorganisiert an- zu wenig diskutiert, keine inhaltliche Klarheit innerhalb der Fraktion- ach, schon zu viel verraten.

Weitere Themen- die Verminderung der Anzahl der Bezirkskräte– einmal allgemein (!), einmal speziell- also die „Zusammenlegung“ von Nordstadt mit Schunteraue- die uns dann von 17 auf 19 Bezirksratsmitglieder hochpuscht- dabei allerdings tausende BürgerInnen zusätzlich bringt (insg. fast 26.000), für die wir dann mit vergleichsweise weniger Personen zuständig sind.

Dazu ein meines Erachtens mindestens unausgegorenes Einzelhandelskonzept– hier nur für den Stadtbezirk- dessen Grundlinie aber auf andere Stadtbezirke, z. B. das östliche Ringgebiet oder Veltenhof oder Ölper ausstrahlt.

Das soll es erst einmal gewesen sein- ich bin somit mehr als nur einer „Informationspflicht“ nachgekommen, wenn es so etwas geben sollte 🙂

MfG

Nicolas Arndt

Soundtrack: Nirvana (klar) „Smells like teen spirit“, „Come as you are“ (*mein absolutes Lieblingstück von Nirvana!), „Been a son“ und Dire Straits „When it comes to you“, „Heavy fuel“ (vom Album „On every street“- „Last time I was sober [nüchtern] was the worst hangover I ever had … I’ll write you a suicide note on a hundred dollar bill…„) 😉 cooler Text und beschwingte Musik- eben „old school“- als die Gitarren noch Saiten hatten! In die gleiche „Kerbe“ haut Amy Macdonald– meine Frühjahrs-Empfehlung 2010- wer den „Boss“ (Bruce Springsteen) mag oder wenigstens die Pogues oder Johnny Cash. der wird sowohl Stimme, als auch die Musik und die Texte (hier besonders „An ordinary life„, „Give it all up„, „This is the life“ und „No roots„) mindestens mögen.

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