Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Love You ‚til death

oder wie die meisten Lokalpolitiker sich anscheinend ans „FEB“ (Spaßbad) klammern, wie Sisyphos an seinen Stein

Wenn es kalt oder naß wird, ist der Archetypus eines geprüften und genormten Kommunalpolitikers, der Hans Dampf, die Trini Ininini in allen Gassen schwer gefordert. Nachdem gestern zum ersten Mal Balkonien erträglich war, die Sonnenstrahlen keinen Bogen mehr um die schöne Stadt Braunschweig herum zu wagen scheinen, wird Schwimmen gehen vom gedanklichen Experiment in die nass-feucht-warme Realität überführt.

Achja?

Wo denn noch?

Die Bäder in den Stadtteilen werden nach dem Ratsbeschluss von 2007 nur noch „stiefmütterlich“ behandelt, da das „Freizeit- und Erlebnisbad“ (Spaßbad) die Lösung auf den Weg brachte (siehe mehrere Artikel in diesem Blog- bei „search“ bitte <Spaßbad> eingeben).

Vermeintlich. Denn vor Kurzem offenbarte die Verwaltung, dass der ganze „Spaß“ doch teurer wird, als ursprünglich von den BefürworterInnen (CDU, SPD, FDP, Grünen und BIBS) gehofft.

Da steht so ein „kleiner“ Bezirksrat natürlich dumm da- spricht er das auf der nächsten Sitzung  (15. April 2010) an, dann heißt es von manchen „Oberschlauen“ mal wieder: „nein, das ist doch kein Thema für den Bezirksrat … das betrifft den Bezirksrat nicht“. Der Hans D. und die Trini I. verheben sich hierbei hoffentlich nicht, denn die Nordstadt ist in der wenig beschaulichen Lage, nicht nur das geplante Spaßbad („FEB“) in seinem Stadtgebiet unterbringen zu sollen- in der Nordstadt gibt es auch das, von BewohnerInnen aus Schuntersiedlung und dem Siegfriedviertel gleichermaßen*, gut angenommene Nordbad. (weiterlesen mit Klick auf:)

Da ist jemand wie ich, der gegen das „FEB“ und für den Erhalt u. a. des Nordbades eingetreten war (genauer für den „Kombi-Plan-West“= Erhalt aller vorhandenen Bäder und dazu ein neues „Westbad“ in der Weststadt), in einer schwierigen Lage:

Realität von gestern mitmachen- mitschwimmen– oder den anderen angesichts der geänderten Lage Realitätsverlust vorhalten? Im Dezember  2009 war ich, als einziger der damaligen 2006/07er-Opposition, beim ersten Spatenstich zum „FEB“ (geräuschlos= nur in diesem Blog angekündigt) dabei, für mich ein Teil von „Realpolitik“, dem Anerkennen von Realität. Jetzt hat mich die „Realpolitik“ irgendwie überholt. Soll ich die Finanzen ignorieren und mich nachher beschimpfen lassen müssen, inkonsequent gewesen zu sein? Was zählt mehr- der Stadtbezirk mit „FEB“ oder der Stadtbezirk mit Nordbad (und die Stadt im Ganzen mit einer verbesserten und kleinteilig-ortsnahen Bäderinfrastruktur)? Eine schwierige Situation. Kirchturm oder das „große Ganze“?

Andere lösen das „privat“– so Frau Mundlos (CDU), eine dieser vermeintlichen Trini Ininis, Landtagsabgeordnete, Bezirksbürgermeisterin, Kreisvorsitzende und- wenn man dem „BS Report“ glauben darf, eine formidable Retterin des Stadtteilbades in Wenden:

aus "BS-Report" vom 10.03.2010

Ob sie verstanden hat, dass ihre geplante Lösung dann realistischer wird, wenn das „FEB“ doch nicht kommt?

Ist sie eine Trini Inini, die ihr Fähnchen in den Wind hängt oder wird sie wirklich alles dran setzen, das Bad in „ihrem“ Bezirk zu retten (und nebenbei alle anderen vorhandenen Bäder)- als „Jean d‘ Arc“ der Wassersportler und der Schul-Kinder und Senioren– oder besser nicht, denn dann müßte „man“ ja zugeben,  2007 einen Fehler gemacht zu haben?! Was zählt mehr in der Politik- „Liebe bis zum Tod“ oder ehrlich zugeben, dass manches  früher Gedachte eben einfach nicht (mehr) geht?

MfG (besonders an Hr. Scharna, der nach meinem Eindruck den Sinn oder Unsinn Braunschweiger Kommunalpolitik mit einem verschmitzten Lächeln und höchst professionell absorbiert)

Nicolas Arndt

*die, wenn es nach dem Willen der Mehrheit im Rathaus geht, bald in einem Stadtbezirk sind!

p. s. für die, die nicht so gut Englisch verstehen- die Überschrift lautet übersetzt: „Liebe Dich/Euch bis zum Tod“

Soundtrack: (natürlich) Type ‚o negative „Christian woman“ („Forgive her ‚cause she knows not what she does“, kleine Anspielung auf eine gewisse Frau M.), „Blood & fire“ („… and with no warning, you’re gone- I still don’t know what went wrong … no more nights of blood and fire…“) und „I don’t wanna be me“; Chemical Brothers „Block rockin‘ beats“ und „Dig your own hole“ (yeah, electronic beats but ol‘ style= real music!) sowie Tracy Chapman (ja, musikalischer „Allesfresser“ 😉 „Give me one reason“ und „Rape of the world“

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Einsortiert unter:Bau- und Planungsrecht, Kommunalrecht, Kommunalwahl2011, Lokales, Mobilität, No Sports, Praktisches, Regionales, Soundtrack, Wirtschaft, , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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