Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

One in a million

über Geldkarten und was sonst noch geschah.

Der (virtuellen) Tagespresse war zu entnehmen, dass seit dem 01. Januar 2010 ca. 30 Millionen Zahlungskarten („EC“- und Kreditkarten) in Deutschland nicht oder nur eingeschränkt funktionieren würden und deswegen direktes Geldabheben am Automaten wie auch der bargeldlose Einkauf für die Betroffenen nicht möglich sein würde, u. a. mit der Folge, z. B. gegen Extra-Gebühr bei anderen Banken Bargeld abheben zu müssen und für den Einzelhandel die Rücknahme bereits im Einkaufswagen befindlicher Ware sowie Verzögerungen an den Kassen. Somit erwägt (ein Teil) des Einzelhandels, von den als Verursachern erkannten Banken Schadensersatz zu verlangen. Manche Banken sind aber schon von sich aus tätig geworden- so die C*mm*rzb*nk, die spendieren für zwei Jahre eine „echte“ Kreditkarte als Entschädigung, um den Unmut etwas zu besänftigen.

Gestern nun ging es mir auch so- Einkauf, Wagen voll, drei Versuche, dann an drei Automaten versucht, Geld in bar abzuheben- als durchschnittlich einfallsreicher Konsument noch in einem anderen Supermarkt probiert- auch dort- Fehlanzeige. Heute bei der Hotline „meiner“ Bank angerufen- Hinweis, ob mir womöglich eine neue Karte zugeschickt worden wäre- ja, tatsächlich- wenn die allerdings nicht funktioniert hätte- gehör(t)e ich wirklich zu den 30 Millionen 😦

Nachtrag: nein, ich gehöre doch nicht zu den „Auserwählten“… — Nachtrag Nr. 2– Ein humoristischer Umgang mit „Klebeband“ (so der angebliche Trick von manchen Betroffenen) findet sich hier:

Lisas Welt

Wer jetzt wem in der Koalition den Mund zuklebt —

Daher auch der erste Soundtrack– Guns and Roses „One in a million“ 😉

Die FDP-„Lichtgestalt“ BAM Guido Westerwelle preschte beim sog. Dreikönigs-Treffen als „Steuersenker-Partei“ nach vorne und zeigt sich in Ausmaß und Zielrichtung damit als verfassungsfeindlich und asozial, denn im Grundgesetz wird an verschiedener Stelle die Sozialbindung staatlichen Handelns hervorgehoben (Art. 1, 3, 5, 6, 7, 9, 12, 14, 15 und 20 sowie 104ff) und ein demokratischer und sozialer Bundesstaat beschworen. Die These, dass Stalinismus und Neoliberalismus mit verschiedenen Begründungen und Wegen dasselbe Ziel, die Entmündigung und Verelendung der Masse der Menschen zum Zwecke der Bereicherung einer kleinen Mindheit, bezwecken- stößt Neoliberalen dabei (teilweise sehr) sauer auf- umso mehr gilt es, (auch) diesen Gedanken weiter zu vertreten, damit Neoliberale (bald) keine Chance (mehr) haben, ihre menschenfeindliche Ideologie umzusetzen.

Die Analogie (=Gleichsetzung) erscheint zwar vordergründig wiedersinnig- wer jedoch die bisweilen skurrilen Bündnisse zwischen PolPot und u. a. den USA betrachtet, kann durchaus zu anderen Schlüssen kommen als der „mainstream“, der Neoliberalismus als Erneuerung der Freiheit im strikten Gegensatz zum despotisch orientierten Stalinismus darstellt.

MfG

Nicolas Arndt

Zweiter Soundtrack- jaja, Simple Minds 😉 die 82er-Platte natürlich, tanzbar, hörbar, hypnotisch: „New Gold Dream „Sparkle in the Rain“ und dazu noch Street Fighting Years -Tipp: niemals die offiziellen Videos (bei y*utube z. B.) anschauen, die sind … naja 😦

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2 Responses

  1. Z wie Zonk sagt:

    Hallo Nordstadt,

    keine schlechten Bilder. 😀
    Auch gut, dass du Fremdwörter wie Analogie erklärst. Wir verwenden wohl gerne die gleichen Wörter.
    Und ein gutes Neues: http://freidemzen.wordpress.com/2010/01/15/auf-ein-gutes-neues-teil-i/
    (um dich noch mit etwas Eigenwerbung zu penetrieren) 😉

    Gruß, Z wie Zonk/Zorro

  2. Die Bilder sind wirklich sehr gelungen und dein Artikel natürlich auch. Und wo ich schonmal hier bin guck ich mir den von Z wie Zonk auchgleich mal an. 😉

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