Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

And tomorrow brings another train…

über den Jahresanfang, ein paar aufgewärmte Debatten und ein bißchen Kultur, die die Jahrzehnte überdauert und dabei hilft, die ganze Sch**ße zu ertragen. (Nachtrag: „Presseschau“ am Ende des Artikels)

Ja, die aufgewärmten Debatten– eine davon sind die sog. Nacktscanner auf Flughäfen– eine bundespolitische Frage- daher hier nur soviel: warum nicht gleich Nackt-Fliegen– FKK immer und überall 😉

Den Stadtbezirk betreffend- die Antworten der Verwaltung zu den Anfragen zur letzten Sitzung (November!) sind jetzt eingetroffen, zögerlich, kurz, nur teilweise ausreichend. Da wird nachzulegen sein. Ebenso beim Thema Winterdienst. „ALBA“ hat die Zahl MitarbeiterInnen erheblich (ca. 50%) abgebaut– innerbetrieblich zu merken (z. B. Betriebshof Frankfurter Str.) und operativ in Notlagen- bei der Räumung der Straßen, z. B. nach Festtagen oder beim Schneeräumen, so wie im Dezember und jetzt gerade.

schnee-raeumen

Ein Privater räumt mit so wenig Leuten, wie nur eben möglich ist- sonst „stimmt“ der Profit nicht, ein kommunales Unternehmen ist auf Profit nicht angewiesen oder senkt hieraus die Gebühren für die BürgerInnen- es unterliegt dann (wieder) der politischen Kontrolle, die Kommune ist kein „Bittsteller“- die gewählten Kommunal-PolitikerInnen bestimmen die grundlegenden Entscheidungen und sind denen gegenüber verantwortlich (=abwählbar), denen die Leistung nützt- den Bürgerinnen und Bürgern:

– die verbliebenen Angestellten (siehe „ALBA“-Blog-hier zu finden) haben (begründet!) mehr Angst, entlassen zu werden als kommunale Angestellte- oder sie werden zu schlechteren Bedingungen wieder eingestellt („neue Verträge“)

– der Druck auf die Angestellten (auf der Strasse, in den Betriebshöfen) kommt von allen Seiten (vgl. Artikel in der „BZ“ und der „nb“ zu dem Thema)

nur nicht von uns, den Linken

Ihr Angestellten bei „ALBA“ macht das, was geht

– wäret ihr mehr, so wie vor der Privatisierung, dann ginge es besser.

Wir lassen die Schneeräumer vor,

die FAUNs, MANs, ZAUGGs & Co.-

und legen es drauf an, dass „ALBA“ endlich verschwindet und (auch) diese Aufgabe wieder eine kommunale Angelegenheit wird– damit die Interessen der BürgerInnen und der Angestellten wieder die Hauptrolle spielen und nicht nur ein nichtssagender statistischer Zahlenposten sind, den (falsch) geschulte BWLer beliebig entwerten können. Und das- ja das- ist wirklich mal ein Versprechen!

MfG

Nicolas Arndt

Ein kurzer Lesetipp:

Spiele statt Brot

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Was Angela Merkel mit ihrer Neujahrsansprache wirklich sagen wollte, darüber haben auch schon andere gerätselt. So versuchte sich etwa die Süddeutsche Zeitung an einer „radikal-ehrlichen“ Version dieser Ansprache ans Volk. Doch man braucht eigentlich nicht in Ironie zu flüchten, um die „wahre Rede“ der Kanzlerin zu erfassen, dazu genügt es die tatsächlich gehaltene Neujahrsansprache einmal etwas genauer nachzulesen. Es ist eine Rede wie aus einem Sprachgenerator altbekannter Redeversatzstücke. Was die Kanzlerin konkret verspricht sind Spiele statt Brot. (…)

dazu paßt ein Clip von Cabaret VoltaireSensoria“ („Do right! It’s always worth for the church“)

Also, nun noch mehr „Kultur“:

New Model ArmyGreen and gray„- z. B. hier und

etwas Realeres:

Regelleistung verfassungswidrig? – Jetzt rückwirkend Ansprüche sichern!

Das Bundesverfassungsgericht wird Anfang 2010 entscheiden, ob die Regelleistungen verfassungsgerecht festgesetzt wurden. Es deutet einiges darauf hin, dass das höchste Gericht neue Mindeststandards fordern wird. Diese Entscheidung kann unter Umständen auch Auswirkungen für die Vergangenheit haben. Wir stellen die notwendigen rechtlichen Schritte vor, um rückwirkend Ansprüche geltend zu machen. mehr… (passender Clip dazu? Wolfsheim „Find you’re here„)

Siouxsie and the Banshees- „Israel“, „Night shift“, „Tenant“ (the tendency for tenants is secrecy … shsh), „Swimming horses“ [„he gives birth to swimming horses“] und „Arabian knights“ [„what have you done to her?“] (bitte selbst bei yout*be suchen- besonders schön Rockpalast LIVE 1981 „WDR“[-Logo rechts oben im Bild]- dort trägt Siouxsie ein T-Shirt mit jüdischem Stern und um die Hüften… ein Palli-Tuch- gut getroffen- so sah und sieht es aus- keine Vereinnahmung, kein blindes Hinterher-Rennen, don’t believe in any heroes at all!) sowie

Cocteau Twins „But I’m not“ (die jetzt in der Masse zu schlecht weg kommen, CT sind nicht nur Liz‘ Stimme!)

Nachtrag:

eine Art „Presseschau“ (wird baldigst um die Beiträge aus der „nb“ ergänzt):

bz-newsclick:

Über 30 Unfälle im Eisregen – 311209- newsclick.de – Braunschweig

Schneefall hatte auch seine guten Seiten- 020110 – newsclick.de – Braunschweig

Räumdienst kapitulierte – Busse kamen kaum durch -040110 – newsclick.de – Braunschweig

Streugut knapp, Schneeschieber ausverkauft – 050110 – newsclick.de – Braunschweig

Eiszapfen werden zur Bedrohung – 070110 – newsclick.de – Braunschweig

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Einsortiert unter:Antworten der Verwaltung, Arbeitswelt, Bezirkratssitzung, BVerfG, Hartz4-ALG2, Mobilität, Nachtrag!, Praktisches, Presse, Sicherheit (Straßenverkehr), Soundtrack, Sozialrecht, Wirtschaft, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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