Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Medien, Melonen, Millionäre

Frau von der Leyen, Wahrheitsministerin, im Original-Ton:

Himmel noch einmal (inkl. Transkript= Redetext zum Lesen)

Beachtenswert auch die Kommentare auf der verlinkten Seite!

Und jetzt ein Werbeblock für die Nachdenkseiten:

14. August 2009 um 20:39 Uhr

Callcenters, eine windige Branche

Verantwortlich: Wolfgang Lieb | Druckversion | Für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben sich Arbeitnehmer in der Vergangenheit vehement eingesetzt. 1956 erkämpften Beschäftigte der Metallindustrie nach 114 Tagen Streik einen Tarifvertrag, der beinhaltete dass Arbeiterinnen und Arbeitern der Lohn bei Krankheit für eine bestimmte Zeitdauer weiter gezahlt wird. Damit wurde der Grundstein für die heutigen tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gelegt. („Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall“ [PDF – 18 KB]). Das Gesetz war den Arbeitgebern von Anfang an ein Dorn im Auge. Es gab zahllose Versuche die Regelung zu umgehen oder zu unterlaufen. Ein gängiges Mittel sind Ausschlussregelungen in Arbeitsverträgen. Eine besonders dreiste Klausel hat sich das Callcenter „Bestseller“ für seine Arbeitsverträge ausgedacht: Es wird monatlich wird ein Gesundheitsbonus gezahlt, dieser Bonus, der 25 Prozent des Gehalts ausmacht, wird aber schon ab dem ersten Krankheitstag vollständig gestrichen. Eine ehemalige Mitarbeiterin dieses Callcenters hat nun dagegen geklagt. In erster Instanz hat das Arbeitsgericht München der Klägerin eine Zahlung von lediglich 100 Euro zugesprochen. Am 11.08. 2009 entschied die Revisionsinstanz, das Landesarbeitsgericht München, in mündlicher Verhandlung, dass der Klägerin der Anspruch auf den vollen Gesundheitsbonus für zwei Monate zusteht, das Callcenter „Bestseller“ wurde verurteilt 900 Euro plus Zinsen an die Beklagte zu zahlen. Der Richter bewertete den Anteil des Gesundheitsbonus an den Gesamtbezügen von 25 Prozent als extrem hoch. Allerdings wurde eine Revision dieses Urteils zugelassen (Az.: 8 Sa 131/09). Von Christine Wicht

Die Klägerin Sabine Beineke war bereits längere Zeit (…)hier weiterlesen

Das Wochenende ab Freitag nachmittags war gekennzeichnet durch eine besondere Art von Auseinandersetzung- es wurde diesem Weblog unterstellt, Ende Mai (sic!) „content-Klau“ betrieben zu haben, es wurde zuerst „freundlich“ „gebeten“, einen Artikel zu entfernen, den ich angeblich „gestohlen“ hätte.

Dann wurde (von mir, da ich nicht permanent „online“ bin, zuerst unbemerkt) per Email mit juristischen Schritten gedroht. Zwischendrin habe ich auf die Angriffe, die meist unsachlich vorgetragen wurden, meistens sachlich reagiert, z. B. darauf hingewiesen, dass dieses Weblog unkommerziell ist und der Informationsverbreitung dient und es daher mindestens nicht zielführend und auch nicht unbedingt sachgerecht ist, vor dem Zitieren einer Information alle Autoren nach ihrem Befinden bzgl. einer Wieder-Veröffentlichung (von Teilen) eines Artikels zu befragen.

Samstag habe ich in § 49 II UrhG eine passige Norm gefunden, die diesen Ansatz stützt und seitdem weder von den aufgeregten „netizens“ noch dem Ursprungs-Autor (Herrn S.) noch dem Webseiten-Betreiber (Herrn F.) wieder etwas gehört- vielleicht auch deswegen, weil durch „Durchstreichen“ und eine erweiterte Kommentierung jetzt auch dem dümmsten Dumpfbratzen da draußen, der/die grade so eine Maus von x nach y schieben kann, klar werden sollte, dass es sich um eine Zitierung handelt. Ich schließe jedoch nicht aus, das neben dem politischen „Spielchen“ („nicht der linken Szene zugehörig … differenzierende Meinung“) auch eine Abmahnung seitens S. oder/und F. erfolgt. Bin gespannt, ob ich wirklich zum ersten Mal meine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen muss- bisher ging’s mit einem bisserl juristischem „Blabla“ 😉

denn eigentlich- nein wirklich– habe ich Wichtigeres zu tun. Dass Studierende in absoluter Examens-Nähe keinen Extra-Streß gebrauchen können, ist wohl den Genannten egal, welche sich auf bzw. mit ihrer Website als „Uni-Versteher“ und „Studi-Freunde“ zumindest sinngemäß gerieren bzw. auszugeben scheinen. So ist das manchmal mit Anspruch und Wirklichkeit 😦

Immerhin haben von mehr als 300, die den o. a. Artikel am letzten Wochenende (14. -16.08.09) gelesen haben, lediglich ein Dutzend gemeint, mich belehren oder kritisieren zu müssen. Das Internet ist ein gefährlicher und befremdlicher Ort, ganz richtig, Hr. de Maiziere, unklar, ob nun Lothar oder Thomas, es müssen Regeln her, nur- wie es schon in dem klassischen Arbeiterlied heißt: „wessen Straße ist die Straße, wessen Welt ist die Welt“?-
wer bestimmt diese Regeln denn- zum Glück nicht nur die IM’s wie Schäuble und Lothar de Maiziere oder eben die Herren S. und F.

Nun wieder zurück zum Wahlk(r)ampf:

zum Glück gibt’s Leute, die noch Fernsehen und es einem daher ersparen, dass „man“ selbst diesen Murks anschauen muss:

Bemerkungen zu „Illner intensiv“ bezüglich der SPD (ist im Übrigen ein sehr interessantes Weblog)

(wird fortgesetzt)

MfG

Nicolas Arndt

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