Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Dienstwagen ist doch KiKa

(„KiKa“=Kinderka**e)An diesem Samstag- TU-Sommerfest und „Nichts“ auf dem „Schloßplatz“

Schön ist doch, dass die SPD bei den Umfragen in dieser Woche auf 20 Prozent absacktsächsisches Niveau (ca. 11% bei der letzten Landtagswahl 2004), es soll mit „Ullas“ Dienstwagenklau zusammenhängen*. Es hilft da wenig, dass „Kanzlerkandidat“ Steinmeier, ein Apologet (entschiedener Verfechter) der Agenda-Politik des unseeligen ehem. Bundeskanzlers G. Schröder, plötzlich vier Millionen neuer Arbeitsplätze entdeckt hat und als „Captain Future im Land der Ideen“  Leuchtturm-Projekte in NRW im Rahmen einer Sommerreise heimsucht und „so nebenbei“ vier Millionen neue Arbeitsplätze verspricht. Die SPD hat ein erhebliches Glaubwürdigkeits-Defizit, das nicht durch „Produktpiraterie“ (O-Ton „Grüne“) entstanden ist, sondern durch die Tatsache, dass die SPD seit 11 Jahren bereits in der Bundes- und in diversen Landes-Regierung(en) (teilweise) hätte beweisen können, dass sie „es kann“ („yes, we can„-Nachtrag am Ende des Artikels#).

Als ein besonders perfides Stück an WahlKAMPF legt die JU Thüringen eine diffamierende Negativkampagne vor- eine Anti-Image-Kampagne gegen den möglicherweise zukünftigen Ministerpräsidenten des Bundeslands Thüringen, Bodo Ramelow (Linkspartei), wie „man“ sie sonst nur Feinden von Anstand und Demokratie zutraut. Schwuppdiwupp, von G. Wallraff leicht inspiriert, schrieb ich Anfang der Woche auf deren „Weblog“ einen Kommentar, vergleichsweise harmlos, vergleichsweise sachlich, und fragte nach ein paar Tagen, warum er noch nicht veröffentlicht ist:

„Betreff: Verwunderung          Datum: 04.08.2009 22:37            An: mail@ju-thueringen.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch einen Bekannten habe ich Kenntnis von Ihrer Website „Stoppt Ramelow“ erlangt und vor einigen Tagen zu einem der Weblog-Artikel

http://stopptramelow.wordpress.com/2009/07/14/35/

einen Kommentar verfaßt:

„nordstadt Says: Your comment is awaiting moderation.
August 1, 2009 at 9:10

Wann soll das denn noch stattfinden- in den von CDU und FDP in fast allen Ländern präferierten 12 statt 13 Jahren zum Abitur?
Oder unterhalten Sie sich mal mit Haupt- oder Realschülern, wie “grandios” deren schulische politische Bildung war (Sie sind doch angeblich eine “Volkspartei”- oder nur für Leute mit Abitur?).
Fast alles, was “man” tut, verändert auch Dinge, die vorher nicht oder zu wenig bedacht wurden.
MfG
nordstadt (der gespannt ist, wann Sie diesen Kommentar löschen werden- was dann aufzeigt, dass Sie an sachlicher Kritik nicht interessiert sind, sondern dieses “Weblog” ein einfaches “old-school”-Projekt darstellt: “wir schreiben und ihr lest das gefälligst”)

Antworten“

Mittlerweile wundere ich mich doch etwas darüber, dass mein Kommentar so lange geprüft wird- ist es ein Zufall, technisches Unvermögen oder sollte meine Befürchtung, dass Ihnen nicht am demokratischen und kontroversen Diskurs, sondern lediglich an platter Propaganda gelegen ist, leider zutreffen?!

Ich bin sehr gespannt, ob Sie mir antworten/ den o. a. Kommentar freischalten.

MfG N. Arndt“

Nun bin ich geduldig am Warten, wie weit die Konfliktfähigkeit der „JU“ wohl gehen wird. Bisher kam weder eine Antwort noch die Freischaltung des Kommentars. Andere reagierten anders auf die Kleinkind-Nr. des rechtskonservativen Nachwuchses der CDU-Popper von FJS, Helmut K. („Ehrenwort-Doktor“) und „FDJ-Angie“.

Nachtrag:
„Betr. Nachfrage
Dat. 17.08.09, 14:19
To: mail@ju-thueringen.**

„Sehr geehrte Damen und Herren,

mit mittelschwerem Interesse verfolge ich Ihre Kampagne gegen den möglicherweise zukünftigen MP des Bundeslandes Thüringen und bin doch sehr verwundert, wie Sie sich als demokratische Saubermänner aufspielen, so von wegen: „der Ramelow kommt nicht, der will nicht mit uns reden“ oder „der schickt bloß Anwälte“ (Weblog-Artikel der letzten Woche)- und Sie andererseits meinen Kommentar zu einem der Artikel in Ihrem Weblog immer noch nicht freigeschaltet haben.

Sieht so Ihre gelebte Demokratie aus? Haben Sie doch aus den Zuständen in der DDR nichts gelernt? Oder kennen Sie die DDR nur aus den Vorträgen des Hr. Althaus?

Als geborener und gelernter „Wessi“ befremdet mich das doch sehr, so viele Milliarden in den „Aufbau Ost“ und dann das.

MfG
N. Arndt
p. s. natürlich ist Ihre mangelnde Reaktion auch im Web zu finden… “
—————————————

MfG und weiterhin eine schöne Woche 🙂

Nicolas Arndt

*Frau von der Leyen („Zensursula“) und auch diverse andere CDU-Granden sind in Sachen Ausschöpfung des Möglichen allerdings auch recht freigiebig- FvdL z. B. läßt täglich den Dienstwagen aus Bonn nach Hannover kommen (und abends wieder zurück), um dann nach Berlin kutschiert zu werden, Frau Merkel fliegt nicht Touristenklasse, sondern Lear-Jet der Bundeswehr-Flugbereitschaft zur Präsentation ihres Buches auf Rügen. Interessant wäre da noch, ob der Hr. Schreiber (der mit den Geldkoffern) aus Kanada auch mit dem Lear-Jet der Bundeswehr kam oder wenigstens „business class“ fliegen durfte- obwohl, eigentlich ist’s da besser, auf dem Balkon oder im Park zu sitzen, Kaffee oder Rotwein dabei, und ein schönes Buch zu lesen, z. B. George Orwell’s „Mein Katalonien“hier zum Download 🙂

# „Ich finde, es gibt weitere Argumente als nur die diese Aufstellung im PDF-Dokument, und zwar zur ‚Glaubwürdigkeit‘ der Fortsetzung der bisherigen Politik der SPD; viele Momente (auch außerhalb von ‚Personalien‘ deuten darauf hin).

Hier wies Albrecht Müller in den nachdenkseiten.de auf die vollständige Abwesenheit makroökonomischen Verständnisses hin (http://www.nachdenkseiten.de/?p=4114); wer aber schlichte volkswirtschaftliche Zusammenhänge nicht kennt oder nicht versteht, kann nur herum fummeln und noct ‚lösen‘. Ein Garant für solch Unverständnis ist auch in der Person eines Peer Steinbrück gegeben, der wenig mehr zu bieten hat als dreiste dumme Sprüche.

Die nachdenkseiten verweisen auch auf einen Kommentar zu Carola Reimann, Forschungs-”Ministerin” in Steinmeiers Schattenkabinett, und ihre Lobby-Verbindungen („Vom Pharma-Marketing ins Kompetenzteam“; http://www.nachdenkseiten.de/?p=4109#h07, dort Nr. 7; s. auch [Bezug] http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30852/1.html).

Noch ein weiterer Kommentar:(Wolfgang Lieb) >„Die Arbeit von morgen“ gegen die Arbeit von gestern< (http://www.nachdenkseiten.de/?p=4108).

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