Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Bezirksratssitzung am Donnerstag, 14.05.09

erstmal vielen Dank an die GenossInnen von solid– hierfür:

bund-doof

ab 19 Uhr, Ottenroder Str. 11D, Tagesordnung hier. Unter Anderem Erschließung Neubaugebiet Am Bülten Ost, Kinderspielplatz dort, eine Anfrage der CDU- und ein Antrag der SPD-Fraktion im Bezirksrat Nordstadt. Von mir diesmal „nur“ Anwesenheit und die übliche Nachfrage-„Neurose“ 🙂

Zu den „Bumsköppen“ (also z. B. Kriegsminister Jung, CDU) ein Interview in der FR. Klar, es geht Krieg von dt. Boden aus, nur für Hr. Jung ist das gar nicht so, naja, 1939 wurde auch nur „ab 5 Uhr 45 zurückgeschossen„, Kontinuität war schon immer eine der Stärken der C-Parteien,

wenngleich es Ihnen auch diesmal ein „Sozi“, der Lügner Scharping*, vorgemacht hatte im Jahre 1999, anläßlich des geplanten sog. Kosovo-Friedenseinsatzes= Kriegs-Einsatzes gegen ZivilistInnen im Kosovo und in Serbien, wie einfach es ist, die bundesdt. Öffentlichkeit, den Bundestag und die weitgehend gleichgeschaltete Presse zu belügen und zu betrügen (Täuschung-Irrtum-Hirnerweichung-Zustimmung).

Völkermord stoppt „man“ nicht mit Völkermord.

Terror hat mehr Ursachen, als dass eine wildgewordene Soldateska ihn auch nur eindämmen könnte- im Gegenteil, je mehr Bomben „man“ auf ZivilistInnen abwirft, anstatt Hilfen vor Ort zu ermöglichen („Hilfe zur Selbsthilfe“= Brunnen bauen lehren anstatt Wasserkanister liefern), um so mehr potenzielle GegnerInnen hat „man“, siehe Situation in Israel und Palästina (oder früher Nordirland, zum Glück hatten da dt. „führende“ Regierungs-PolitikerInnen ihre Finger nicht im Spiel, garantiert würde es dort immer noch bergeweise Bürgerkriegs-Tote geben).

MfG

Nicolas Arndt

*Nachtrag Nr. 1:

  1. Als die Menschenrechte schießen lernten – Kosovo-Krieg 1999
    Vor zehn Jahren fand der Kosovokrieg statt, der damals sehr umstritten war. Ein Blick zurück auf die wichtigsten Argumente.
    Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 19.05.2009
  2. Anmerkung AM: Franziska Augstein macht mit Recht und verdienstvoller Weise auf das 10-jährige und traurige Jubiläum des Kosovo-Krieges aufmerksam.
    Ihren Text muss ich um zwei Gedanken ergänzen:

    • Zum ersten wurde nicht nur das Kosovo, sondern auch das Kernland Serbiens, also zum Beispiel Belgrad und andere Städte einschließlich wichtiger Brücken und Fabriken bombardiert und zerstört.
    • Zum zweiten fehlt der Hinweis auf ein wichtiges Motiv dieses Krieges und der Beteiligung Deutschlands: Der Krieg, die Bomben und das Leid dienten dazu, den Out of area-Einsatz der Bundeswehr praktisch einzuüben. Deshalb wurde die noch nicht ins Amt gewählte aber von den Wählern mit der Mehrheit versehene Spitze von Rot-grün, Gerhard Schröder und Joschka Fischer, von Präsident Clinton im Oktober 1998 noch vor ihrer Wahl zum Kanzler und Vizekanzler im Deutschen Bundestag zur Beteiligung am Bombardement verpflichtet.
    • (von nachdenkseiten.de)

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