Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

True Germans to the front

(=echte Deutsche an die Front)

Die CDU und ihre Tarnorganisationen und Wasserträger/innen in Medien und Verbänden werden in den kommenden Monaten versuchen, die Linkspartei in vielfältiger Art zu diffamieren und unsere politischen Ansätze wahlweise als „realitätsfremd“, „von diktatorischem Backround geprägt“ oder „DDR-light“ darzustellen.

Fernab jeder historisch einigermaßen unabhängigen Analyse behauptet die KAS („Konrad-Adenauer-Stiftung“, ein CDU-Propaganda-Klüngel, der sich weitgehend aus Steuermitteln und Spenden der Wirtschafts-(Kapital-)Verbände finanziert) in ihrem neuesten „Dossier“ über die Linkspartei:

Die Traditionsbezüge der „Linken” begannen nicht etwa 1946 mit der Gründung der SED , sondern 1917, als die Kommunisten die Arbeiter-bewegung spalteten und dann 1918/19 gegen die sozialdemokratische Republik einen Putsch anzettelten. Zur prägenden Tradition der „Linken” gehört auch die Stalinisierung der KPD und ihre Degeneration zu einem Dienstleister sowjetischer Politik. Jene KPD -Kader, die im April 1946 mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht die ostdeutsche Sozialdemokratie mit ihrer Partei zwangsvereinigten, hatten zumeist die Stalinschen Säuberungen in den 1930er Jahren in der Sowjetunion erlebt, überlebt und zum Teil aktiv mit betreiben dürfen. Sie waren bereits 1944 von der KP dSU als Sachwalter ihrer sozialistischen Okkupationspolitik fest einge-plant worden. Bei dieser Rolle blieb es bruchlos bis zum Sturz des Politbüros im Herbst 1989. Lediglich einmal, um die Mitte der 1980er Jahre, war die SED ein Stück weit von sowjetischen Vorgaben abgewichen: als sie am Stalinismus der Ulbricht-/Honecker-Ära auch gegen die Reformen … festhielt (…) sie (Anm. na- die Linkspartei) ist identisch mit der SED.“ (S. 11, 13)

Insofern mögen sich an unserem Beispiel dafür, wie weit („man“ lese mal bei wikipedia ein klein Wenig nach) gegangen wird, um von den herrschenden Verhältnissen, z. B. der zunehmenden Armut durch Arbeitslosigkeit und Elendsverwaltung („ARGEn“, „Ein-Euro-Jobs“ und „Ich-AGs“) mit Ihren Ursachen und Folgen abzulenken, auch andere Linke, ob nun bei der DKP oder wo auch immer organisiert oder engagiert, keineswegs einlullen lassen, die Angriffe gingen ja nur gegen die Linkspartei, es geht meines Erachtens um Definitionshoheit, um die Macht über die Gedanken innerhalb der anstehenden Diskussionen und Aktionen- insofern betreffen die kommenden Auseinandersetzungen die gesamte Linke in Dt. (… die So-li-da-ri-tät- nicht nur mitsingen!)

Mein Rat ist daher- knallhart dagegen, sich nicht ablenken lassen durch „DDR, DDR“-Rufe. Denn unsere Politik ist nicht „von gestern“, im krassen Gegensatz zur Masse unserer Gegner, z. B. Stichwort Manchester-Kapitalismus und Sklavenhalter-Gesellschaft (Hartz4 als kleines Beispiel).

Zudem ist die PDS , wie auch die spätere Partei-Neugründung Linkspartei, in stetiger, überaus kritischer, fast selbstzerfleischender, Auseinandersetzung mit ihrer (unserer) Geschichte, was man von den Geschichtsverdreher/innen aus KAS, HBS (Hans-Böckler-Stiftung) usw. eher weniger behaupten kann- wer auf uns mit dem nackten Finger zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück: z. B. zur Rolle des Zentrums und besonders der DNVP und BVP, als Vorgängerorganisationen der umbenannten CDU/CSU, vor der sog. Machtergreifung der Nazis, führende „christliche“ Politiker ehem. Nazi-Funktionäre- z. B. Franz-Josef Strauss- auch heute über einen großen Teil der studentischen Burschenschaften noch Verquickung mit organisierten Neonazis- über die SPD: 1914 „Burgfrieden“, 1918/19 „mit kaisertreuen Schlächtern gegen die Genoss/innen“ usw.- wissen regelmäßige Leser/innen dieses Blogs eh mehr, als den Steigbügelhalter/innen des Kapitals der o. a. Stiftungen lieb sein kann.

Damit sich jede/r selbst ein Bild machen kann- hier kas_16276-544-1-301 die Kampfschrift der KAS, es soll keine/r sagen können, hier würde nur einseitig dargestellt.

Bis morgen auf der 1. Mai-Kundgebung / Demo 🙂

und beim Fest am ehem. FBZ (Nimesstr.) in Braunschweig

MfG

Nicolas Arndt

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One Response

  1. […] newsclick- sozusagen mein Werbeblock für die Zeitung, die sich ihrer Preisverleihung seitens der KAS [Konrad-Adenauer-Stiftung, CDU-"nah"] rühmt)- immerhin soll doch eine Art „roter […]

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