Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Braunschweigs Nachteil- zu hohe Löhne?

so ist’s zumindest, wenn „man“ der INSM* (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) in ihrem neuesten Städte-Ranking (Ranking ist eine Rangfolge nach bestimmten, willkürlichen Kriterien nach den Vorgaben des Auftraggebers*) glauben möchte.

Genau so titelt die „BZ“ (hier bei „newsclick“ abrufbar) und läßt den OberOberOber…meister G. Hoffmann mal wieder zu einem Thema zu Wort kommen, so als sei er bereits „Ihre Majestät“ und nicht lediglich der gewählte Repräsentant von Rat und Verwaltung im Außenverhältnis (vgl. Gemeindeordnung Niedersachsen, §§ 61ff, besonders § 63 ), dem aufgrund seines Amtes staatsrechtlich eine besondere Zurückhaltung eher gut anstünde.

Wer über ein gutes Gedächtnis verfügt, erinnert sich vielleicht noch an den Jubel von GH & Co. anläßlich des letzten INSM-Städterankings, bei dem Braunschweig nicht bei Platz 215 von 400und, sondern ganz vorne lag- so ändern sich die Sichtweisen. Fraglich ist doch, ob es abgesehen von denen, die hinter der INSM stehen (sog. Arbeitgeberverbände), noch jemanden gibt, der besonderes Vertrauen in die „Studien“ dieser „Institute“, besonders bzgl. der INSM, setzt.

Selbst die IG Metall bezieht sich in ihrem „Frankfurter Appell„- hier abrufbar– den ich gerade online mit-unterzeichnete- in negativer und deutlicher Weise auf die INSM.

*Nebenbei- wie (fast) immer- die Verwendung nur der männlichen Form soll Frauen nicht diskriminieren- und- der „AküFi“= Abkürzungsfimmel, spätestens seit der Nazi-Zeit (wer weiss z. B. aus dem Stehgreif, was RSHA heißt oder NSKK?), eine immer weiter grassierende typisch deutsche linguistische (=sprachgebräuchliche) Krankheit- hat dem I…N…S…M meines Erachtens nicht gut getan:

(Vorsicht- Satire!)

Irre Nazis stricken Märchen

Immer Neue Sadistische Mörchen

Ich nehme starke Neuroleptika / Narkotika usw. usf.

(Satire – Ende)

(… wird fortgesetzt … u. a. mit mehr Infos zur INSM, PPP bei Schulgebäudesanierungen und Lobbyisten in Ministerien)

Nachtrag:

In anderen Städten (und Kreisen) wird bereits Werbung mit dem örtlich niedrigeren Lohnniveau betrieben:

So wirbt die Stadt Plauen: „Ein Vergleich zeigt: bei einer Standortwahl im Freistaat Sachsen profitieren Sie von dem immer noch relativ niedrigen Lohnniveau. Trotz hoher Qualifikation erhielten im Jahr 2006 die Beschäftigten im produzierenden Gewerbe im Freistaat ca. 700 EUR Brutto weniger als Arbeitnehmer im früheren Bundesgebiet. Angestellte liegen mit über 900 EUR unter dem Durchschnitt der alten Länder.

Eine Vielzahl der Unternehmen in der Region ist nicht mehr an Tarife gebunden. Flexible Vereinbarungen zu Löhnen und Gehältern können getroffen werden. Ihr Business-Plan lässt Ihnen hierdurch mehr Spielraum für Ihre Investitionen. Für Sie bestehen somit gute Perspektiven bezüglich Ihrer zukünftigen Entwicklung in der Region.“

hier nachzulesen

MfG

Nicolas Arndt

Soundtrack: Tracy Chapman „Fast Car“ und Simple Minds „New Gold Dream“

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