Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Aber er hat doch die Autobahnen…

Nein, nicht unser OB G. H. hat sein Auto und sich selbst zerlegt- es war am letzten Wochenende der Haider, Jörg aus Kärnten. Mit 1,8 Promille…*

Jenseits aller Häme, Gehässigkeit oder Ähnlichem bleibt es für seine Verwandten (echte Freunde wird so ein „Machtmensch“ nicht gehabt haben) doch ein Verlust, jedes Sterben, ob an-die-Wand-gestellt, zu-Tode-gefoltert oder … ist traurig, da verhinder- bzw. vermeidbar. Persönlich kann, abgesehen von gerade Geschriebenem, keine Trauer aufkommen. J. Haider war für mich zwei Jahrzehnte ein Beispiel dafür, dass „mein“ Nachkriegs-Deutschland Lichtjahre entfernt lag von diesem Österreich, dass sich der Fremdenfeind und 3.Reich-Bewunderer Haider erträumte (Beschäftigungspolitik im 3.Reich sei ordentlich gewesen). So ging bei überhöhter Geschwindigkeit sein Leben zu Ende („70 erlaubt, 142 km/h gefahren“, Quelle Handelsblatt .com), als Lehrbeispiel dafür, wie gefährlich zu schnelles Autofahren und dazu übermäßiger Alkoholkonsummißbrauch* ist.

*(Quelle: Süddeutsche, 16.10.08, S. 1)

MfG

Nicolas Arndt

Soundtrack: Markus „Ich will Spaß“ oder Tollwut „Reklame“ (nach einem Gedicht von Ingeborg Bachmann, etwas umgedichtet- Zitat: „Warum nicht auf der Autobahn sterben?“) und natürlich für alle, die des Englischen mächtig sind: als „letzten Gruß“ von Sisters of MercyAnaconda“ bzw. „Dominion/ Mother Russia“ 😉

Some day, some day, some day, dominion
Some say prayers
Some say prayers
I say mine
I say mine
I say mine

We serve an old moan in a dry season
A lighthouse keeper in the desert sun
Dreamers of sleepers and white treason
We dream of rain and the history of the gun
There’s a lighthouse in the middle of prussia
A white house in a red square
I’m living in films for the sake of russia
A kino runner for the ddr
And the fifty-two daughters of the revolution
Turn the gold to chrome
Gift…nothing to lose
Stuck inside of memphis with the mobile home, sing:

Mother russia
Mother russia
Mother russia rain down down down
Mother russia
Mother russia
Mother russia rain down
– Warum SoM als „letzten Gruß“- Sisters sind m. E. auf musikalischer Ebene einer der krassen und lebendigen (!) Gegenentwürfe zum stumpf-patriotisch-misantropischen (menschenfeindlichen) Weltbild eines Jörg. H. Obwohl, nein, weil sie düster sind, Themen ansprechen, die Menschen wie Haider meiden, verniedlichen, vereinfachen und simpel abschieben wollen… Fremde und Fremdheit / Fremd-Sein, Drogen(-sucht), Angst, Einsamkeit, Lüge, Liebe und Wahrheit. Eben: „give me .. ever and allways … body and soul“

(mehr zur Bandgeschichte hier)

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