Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

D:Türkei 3:2 — Mann, was war das für ein Spiel!!!

(aus einer Email von heute)

„Hi Leute!


Wer mich kennt, weiß, dass ich gewöhnlich KEIN Fußballfan bin (ich WAR mal Eintracht-Fan,
ca. '67 'rum, als sie dt. Meister waren) -- aber DAS Spiel MUSSTE man einfach gesehen
haben; Töchterchen B. (anonymisiert) durfte sogar auch mitschauen, und sie hatte
richtig mitgefiebert (und auch ein bisschen Fußballregeln gelernt).

Die türkische Mannschaft war am Anfang so dermaßen eindeutig besser, ich war
nicht überrascht, als es nach ca. 20 Minuten 0:1 stand. Das hatten sie
sich verdient!
Dann schließlich der Ausgleich kurze Zeit später; allzu viel Anlass auf Sieg
zu hoffen gab es allerdings zu keiner Zeit: die Treffer der Deutschen waren zwar
schön, die der Türken nicht weniger; allerdings beruhten sie allesamt auf
krassen Abwehrfehlern, und das deutsche Team wirkte bei allem Kampfgeist
absolut nicht souverän...

Im Grunde kann man sagen (besonders wo uns zweimal die Latte rettete): das
deutsche Team hat ein Riesenglück gehabt!

"Was wäre wenn" ist zwar eh müßig, aber eine Verlängerung hätte die
Mannschaft vermutlich nicht erfolgreich durchgestanden...

Nun ja: bis Sonntag, beim Finalspiel!

Ciao!

F.

PS: wer es mal nachlesen möchte, kann es u.a. hier:
<http://em2008.com/news/lahm-schie%DFt-deutschland-ins-sechste-em-finale_204996.html>

Als Anhang dazu nur meine Soundtracks und ein kleiner Kommentar:

Joy Division „Day of the lords“ („where will it end…“), Tracy Chapman „Subcity“ („give Mr. President my honest regards … for disregarding me“), Rammstein „Weißes Fleisch“ („ich tu dir weh und du jammerst laut“) und natürlich Bela B. „Deutsche, kauft nicht bei Nazis“- mir persönlich ist nicht wichtig, wer vermeintlich gewinnt, finde den Fahnen-Tango auf Fahrrädern, an Autos und in Gesichtern peinlich, unnötig, lenkt ab von den immer dringender werdenden Problemen. Könnt Ihr von nationalem Taumel eure nächste Miete bezahlen? Ist die Erhöhung der einen Nation schon mal gut gewesen- außer für die Eigner von Rüstungsbetrieben? Ohoh, die „Anti-Dt.“ und die „Nationalen“ rösten mich über’m Feuer 😉

Wer trotzdem Spaß an dem EM-Tingel-Tangel findet, soll ihn haben- live right, die right, in between always left 🙂

MfG

Nicolas Arndt

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Filed under: Allgemeines, Fundstück, Glückwünsche, No Sports, Soundtrack

Mindestlohn durchsetzen…

24. Juni 2008

ab 11 Uhr bis 17 Uhr

Aktionen vor dem E€E – Einkaufsschloss

12 Uhr Eröffnung

„Arbeiten im E€E Einkaufsschloss“

Angelika Düerkop berichtet

ab 12.30 Uhr

auf der Bühne

am Mindestlohn-Truck

Roland Scull (freche Lieder)

Thorsten Stelzner (freche Texte)

reimheit (frecher Hip Hop)

fleyer-mindestlohnkampagne-bs-2406

(aus Email-Verteiler)

MfG

Nicolas Arndt

Filed under: Lokales, , , , , ,

1984-Freedom is slavery

Freiheit ist Sklaverei… ZOD ist Liebe … Kameraüberwachung ist Privatheit

George Orwell’s bekanntestes Buch als Hörbuch zum freien Download (Open Source):

http://www.archive.org/details/George-Orwell-1984-Audio-book

Interessant auch die Website über George Orwell mit seinen Werken:

http://www.george-orwell.org/

The Ministry of Truth — Minitrue, in Newspeak — was startlingly different from any other object in sight. It was an enormous pyramidal structure of glittering white concrete, soaring up, terrace after terrace, 300 metres into the air. From where Winston stood it was just possible to read, picked out on its white face in elegant lettering, the three slogans of the Party:
WAR IS PEACE
FREEDOM IS SLAVERY
IGNORANCE IS STRENGTH
The Ministry of Truth contained, it was said, three thousand rooms above ground level, and corresponding ramifications below. Scattered about London there were just three other buildings of similar appearance and size. So completely did they dwarf the surrounding architecture that from the roof of Victory Mansions you could see all four of them simultaneously. They were the homes of the four Ministries between which the entire apparatus of government was divided. The Ministry of Truth, which concerned itself with news, entertainment, education, and the fine arts. The Ministry of Peace, which concerned itself with war. The Ministry of Love, which maintained law and order. And the Ministry of Plenty, which was responsible for economic affairs. Their names, in Newspeak: Minitrue, Minipax, Miniluv, and Miniplenty.
The Ministry of Love was the really frightening one. There were no windows in it at all. Winston had never been inside the Ministry of Love, nor within half a kilometre of it. It was a place impossible to enter except on official business, and then only by penetrating through a maze of barbed-wire entanglements, steel doors, and hidden machine-gun nests. Even the streets leading up to its outer barriers were roamed by gorilla-faced guards in black uniforms, armed with jointed truncheons. „

Ähnlichkeiten mit der Entwicklung während der letzten Jahre in Medien und Politik sind nicht zufällig- in BS:

die Einführung des „ZOD“ (einer Art von städtischer „Schutzstaffel“ oder „Sonder-Polizei“): schwarz uniformierte Ordnungs-Kräfte mit Polizei-Befugnissen nach Hoffmanns Gusto (da merkt „man“ doch, wes‘ Geistes Kind er immer noch ist, der unseelige ehemalige Ehrenbürger brauchte sowas auch) Den Rest des Beitrags lesen »

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Am Ende gewinnen immer…

wir. Nur, wer ist „wir“?

Kurzes „Hallo“ aus der Löwen-Stadt- Eintracht in der 3. Liga!

Und nun ein kleines Sponsoring meinerseits (auch wenn WUT! das wahrscheinlich gar nicht nötig hat):

http://wwwut.wordpress.com/2008/06/09/gwin-alleiniger-vertragspartner

Kleiner Auszug des verlinkten Textes:

„Das ist schon ein recht fürstlicher Lohn für das mechanische Ausfüllen und Abgeben einiger Lottoscheine, die praktisch bedeutungslose Versicherung gegen einen Totalverlust des Einsatzes von drei Monaten und die Verwaltung der Spielerkonten. Man versteht auf einmal, wieso sich so eine billige Geschäftsidee wie das kommerzielle Anbieten von Tippgemeinschaften so eine doch recht aufwändige Hochglanzreklame leisten kann. Dieser Anbieter macht dabei nämlich systematischen und garantierten Profit aus den Hoffnungen und Rechenschwächen seiner verblödeten Opfer, indem er sich über 32 Prozent ihrer bei ihm getätigten Lotto-Einsätze in die eigene Tasche steckt.“

Scheint ein „todsicheres“ Geschäftsmodell zu sein- meiner Erinnerung nach gibt es diese Werbung auch in anderen Supermärkten (A ldi z. B.).

Rechnen 6, Religion 1- christlich wählen! Den Rest des Beitrags lesen »

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Wenn sogar die Grünen aufschreien…

aber die „BZ“ Leserbriefe nicht veröffentlicht, dann müssen Andere für deren Veröffentlichung sorgen.

Also hier zuerst ein Leserbrief einer Grünen Front-Frau,

welche sich, gelinde gesagt, sonst nicht als Linken-Liebhaberin positioniert (Sippenhaft-Linie bzgl. „Stasi“):

„Millenium“-Skandal: Leserbrief zur Strafanzeige gegen Udo Sommerfeld
Mü̈ll
04.06.2008 Den Leserinnen und Lesern der Braunschweiger Zeitung sprang am 27. Mai 2008
folgende Schlagzeile ins Auge: „Rechtsanwalt zeigt Sommerfeld wegen übler Nachrede an“. (Der
ganze Artikel ist im Internet zu finden unter
http://www.newsclick.de/index.jsp/meuid/2048/artid/8511405.) Sinnigerweise hä̈tte die
Formulierung eigentlich lauten müssen: „CDU-Mitglied zeigt linken Ratsherrn (…) an“.

Zu diesem
BZ-Bericht verfasste die GRÜ̈NE Kommunalpolitikerin Barbara Schulze am 29. Mai 2008 folgenden
(leider bis heute nicht abgedruckten) Leserbrief:
„Millenium“-Skandal: Leserbrief zur Strafanzeige gegen Udo Sommerfeld Blick auf den „Millenium“-Berg am Westpark vom Madamenweg aus „Nun schlägt die Gegenseite also zurück und erstattet Anzeige gegen den linken Ratsherrn Udo Sommerfeld, der den „Millenium“-Skandal ins Rollen brachte. Interessant wäre es, zu erfahren, ob Rechtsanwalt Friedrich Hermann Lehmann – der 2001 auf der Liste der CDU für den Rat kandidierte – diese Aktion auf Betreiben seiner Partei oder auf eigene Faust gestartet hat.
Eigentlich müsste Herr Lehmann auch den amtierenden Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink verklagen, der sich nach langem Abwiegeln am 29. April 2008 folgendermaßen zum Thema „Millenium“ geäußert hat: „Ich bin empört und überrascht, in welchem Ausmaß die Vorgaben der Baugenehmigung offenbar über Jahre hinweg ignoriert wurden. Die Stadt ist schwer getäuscht worden.“ (Die diesbezügliche Pressemitteilung ist auf der Homepage der Stadt Braunschweig nachzulesen unter http://www.presse-service.de/data.cfm/static/695029.html.) Nicht ohne Grund hat die Stadt mittlerweile gegen den Bauherrn Werner Lindemann ein Bußgeldverfahren eingeleitet: Am Madamenweg sind bekanntlich rund 400.000 Kubikmeter zuviel – doppelt soviel wie genehmigt – aufgeschüttet worden!
Auch die anderen Fakten sind unstrittig: Die CDU Braunschweig hat 1997 eine Spende in Höhe von 46.000 DM vom Ehepaar Lindemann angenommen (nachzulesen im Rechenschaftsbericht der Bundespartei von 1997). In den darauffolgenden Jahren haben sich zahlreiche CDU-Vertreter/innen für das „Millenium“-Projekt eingesetzt. Sehr wahrscheinlich hätten sie dies auch ohne die Großspende der Lindemanns getan, behindert hat diese Spende das Engagement von Frau Mundlos, Herrn Sehrt und anderen aber sicherlich nicht.
Udo Sommerfelds Vorwurf der „Vetternwirtschaft“ mag für die CDU schwer zu ertragen sein, bewegt sich meines Erachtens aber durchaus im legitimen Rahmen. (Siehe hierzu auch den BZ-Bericht „Linke: Großspende sorgte für CDU-Vetternwirtschaft“ vom 17.05.08 – http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/8462083.)
Als Bezirksratsmitglied im Westlichen Ringgebiet finde ich es im Übrigen äußerst begrüßenswert, dass endlich einmal auch auf überbezirklicher Ebene über Sinn und Unsinn des „Milleniums“ debattiert wird. Lief doch unser Bezirksrat immer wieder gegen die sprichwörtliche Wand, wenn der Schuttberg vor Ort hinterfragt wurde. Dank der Akteneinsicht von Udo Sommerfeld ist dieser Bann jetzt gebrochen. Ihm dafür eine Strafanzeige zu verpassen, wie das Herr Lehmann getan hat, halte ich für ein Unding!“
Barbara Schulze
(Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bezirksrat 310 Westliches Ringgebiet)
Beitrag von Barbara Schulze, Fraktionsgeschäftsstelle

(aus Email von Bernd Mex, dem Co-Vorsitzenden des Kreisverbandes der Linkspartei. BS)

MfG aus Halle 🙂

Nicolas Arndt

Soundtrack: Lard „Drug Raid At 4 A.m. „-

Text hier: http://www.songmeanings.net/lyric.php?lid=3530822107858527321 oder im Folgenden: Den Rest des Beitrags lesen »

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