Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Kartenlegen und Stühle-Rücken-Gynäkologie

Jetzt ist es, zum Ende des Jahres 2007, endlich soweit:

auch die (okkulten) Mächte der Finsternis sind auf Seiten unseres heilig zu sprechenden Herrn OBDr.Hoffmann- nachzulesen bei „newsclick“ (wohl auch in der gedruckten Ausgabe der „BZ“).

Eine „Wahrsagerin“ las IHM die Karten:

Braunschweiger Innenstadt wird weiter aufgewertet, die Schlosspassage zur Top-Adresse, und es wird mehr Ruhe durch die Schließung lärmender Lokale geben“,
meint die Kartenlegerin. Gert Hoffmann dürfe sich freuen: „Er steht auch 2008 erfolgreich da, ist weiterhin beliebt und für sein Alter vital.“ Allerdings habe er einige Rechtsstreite zu führen. Voller Überzeugung sagt sie dann noch: „Er ist der richtige Mann für uns.“

Soweit der „O-Ton“ der „hellsehenden“ Dame, die bereits „2004“ (wie auch viele nicht-„hellsehende“ Schloßparkfreunde u. a. ich) das „Schloß“ kommen sah.

Quacksalber, Schönschreiber, Lügenbolde aller Art, von überall her, vereint euch in lautem Schall (und Rauch) und preist diesen OB!

Aber vielleicht erscheint es auch nur mir wie Satire, ein verfrühter Aprilscherz. Passend zur Meldung die Musik, siehe unten, Gruftgesänge vom Übelsten. Vermag mich trotzdem so wenig ernsthaft zu erheitern wie auch die überzogene Meldung aus der Überschrift des Artikels:

„Schlösser geben Städten Identität zurück“

Aufhänger der Behauptung aus der „BZ“ ist einzig ein Artikel aus der „Welt“, einem rechts-konservativen Kumpelblatt von ECE. Solch eine Stümperei, billigste Lohnschreiber-Arbeit, auch noch von Meyer und Jonscher zugleich. Weitere „Quelle“ im o. a. Artikel ist der „Fähnchen-in-den-Wind-Hänger vom Dienst“ der Architekten-Szene, Hr. Prof. Ackers- kann mich noch gut an seine Äußerungen erinnern, erst gegen das „Schloß“ (2003), dann halb dafür (2005), jetzt begeistert (?!).

Rein intellektuell ist jeder der beiden Artikel ein Trauerspiel, eine Beleidigung des guten Geschmacks dazu. Bravo, habe damit in Bezug auf Geschmacklosigkeit zumindest Ebenbürtige gefunden 😉

Alternativ in der „BZ“ zunehmend ein Satire-Magazin wie „Titanic“, nur ohne Karikaturen und Fotomontage, zu sehen, das ginge vielleicht auch noch…
Klärt / klären Sie mich auf- schreibt/ schreiben Sie eure/ Ihre Meinung… (Kommentarfunktion ist aktiviert).

MfG und ein „rundes neues Jahr“ 😉

N. Arndt

Soundtrack und Quellen:

Garden of Delight „Darkest Hour“

http://de.wikipedia.org/wiki/Okkultismus

Karten verheißen ein _rundes_ Jahr.pdf und _Schlösser geben Städten Identität zurück_.pdf von newsclick.de, 31.12.07
(falls die m. E. peinlichen Artikel nicht mehr vorhanden sein sollten, stelle ich sie gerne online zur Verfügung)

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