Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

Icon

Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

The wind that… hörten sie die Melodie

Nachtrag weiter unten

Grußwort
von Nicolas Arndt, Mitglied des Stadtbezirksrats Nordstadt für die Linke.
an die Christuskirche – Am Schwarzen Berg- anläßlich des Epiphanias-Empfangs
am Samstag, 06.01.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Gemeindemitglieder,
sehr geehrte Frau Klewe, sehr geehrter Herr Pfarrer Borchardt,
sehr geehrter Herr Dr. Thedens, sehr geehrter Herr Landesbischof Dr. Weber,
gerne hätte ich an Stelle einer E-Mail mich selbst- zu Ihnen, Ihrer Gemeinde und Ihren
anderen Gästen- gesetzt, anstatt aus der virtuellen Ferne aus gesundheitlichen Gründen
abzusagen.
Viel lieber hätte ich direkt mit Ihnen gesprochen und auf Nachfrage bereitwillig erklärt,
warum eine Partei wie die Linke keine Berührungsängste zum Religiösen hat:
– weil Frieden, Solidarität und Soziales (auch) eine Erfindung der Christenheit war, weil
Kirche stets in unserer Gesellschaft verwurzelt und aktiv war und ist,
– weil nur im Dialog der verschiedenen Anschauungen sich eine moderne Gesellschaft
nicht in einen Trümmerhaufen verwandelt und
– weil gerade in Zeiten, in denen uns scheinbar namenslose Gewalten wie die
sogenannte Globalisierung immer mehr spalten als versöhnen, das ruhige Wort, das
gute Gespräch und selbst ein- wie im Gebet mögliches- in sich gekehrtes Nach-
Denken dazu führt, dass wir gleichzeitig Abstand und Nähe zu dem Vielen finden, dass
häufig mehr Angst als Trost spendet.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Abend und eine im besten Sinne segensreiche
und feierliche Zeit in Ihrem Gemeindezentrum.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Stadtbezirksrats-Mitglied Nicolas Arndt“ (heute per Email an den Kirchenvorstand geschickt)

Soundtrack zweigeteilt-
a) Dead Can Dance „The wind that shakes the barley„, interessant bestimmt auch der gleichnamige Film von Ken Loach, und
b) Rammstein „Spieluhr„, schönes Wochenende an alle und gute Gesundheit!!!

Nachtrag: Antwort des Gemeindevorsitzenden 🙂

„Herzliche Gruesse zurueck


Lieber Herr Arndt,

als erstes Wünsche ich Ihnen „Gute Besserung“ und dann noch ein schönes Restjahr…

Vielen Herzlichen Dank für Ihre netten Grußworte, über die wir uns gefreut haben. Die Grußworte werde ich dem Kirchenvorstand auf der nächsten Sitzung am 23. Januar d.J. zur Kenntnis geben. Ich kann Ihnen versichern, dass auch unsere Gemeinde keine Berührungsängste mit der Politik hat, und einen guten Kontakt zum Bezirksrat pflegt. Ich denke, dass es noch viele gemeinsame interessante Gespräche geben wird – entweder „bei uns“ oder „bei Ihnen“ 😉

Hinweisen möchte ich noch auf eine Reihe unserer „Theologischen Abende“:
Do 8. Februar 20.00 h: ev.-luth. Propst Hofer „Was heißt es, heute evangelischer Christ zu sein?“
Do 1. März 20.00 h: kath. Propst Heine „Was heißt es, heute katholischer Christ zu sein?“
Di 20. März 20.00 h: Islamexperte Abdullah Asraj „Was heißt es, ein Moslem zu sein?“
Do 12. April 20.00 h: Leiterin der jüdischen Gemeinde Fr. Wagner-Redding „Was heißt es jüdischen Glaubens zu sein?“

Mit freundlichem Gruß
Ihr
Martin Thedens

http://www.christuskirche-braunschweig.de/

Advertisements

Einsortiert unter:Lokales, Nachtrag!, Soundtrack, Termine

One Response

  1. Christian sagt:

    Im Konfirmandenunterricht gelernt, neben dem Glaubensbekenntnis:

    „In unserer Zeit haben evangelische und katholische Christen bei einem Gottesdienst ihren Glauben so ausgedrückt:

    Ich glaube an Gott, den Vater:
    Er hat diese Welt für alle Menschen geschaffen.
    darum finde ich mich nicht ab
    mit der Teilung der Menschheit
    in Reiche und Arme,
    Sachverständige und Unwissende,
    Machthaber und Machtlose.
    Ich glaube an Gott den Vater:
    Der Vater erlaubt keinem seiner Söhne,
    einen Bruder zu seinem Knecht zu machen.

    Ich glaube an Jesus Christus:
    Er nennt alle Menschen seine Brüder.
    Darum finde ich mich nicht ab
    mit der Teilung der Menschheit
    in Brüder erster und zweiter Klasse.
    Sein Tod hat allen Menschen
    gleiche Freiheit geschenkt.
    Sein Auftrag hat alle Menschen berufen,
    ihre Freiheit miteinander zu Teilen.

    Ich glaube an Jesus Christus:
    Der Herr ermutigt seine Brüder,
    einander Freiheit zu schenken
    und damit auf sein Reich zu hoffen.

    Ich glaube an den Heiligen Geist:
    Er weckt Mut und Phantasie.
    Darum finde ich mich nicht ab
    mit der scheinbar immer gleichen
    unmenschlichen Ordnung dieser Welt.
    Gottes Geist ermutigt Feinde,
    einander zu vergeben und Frieden zu stiften.
    Er gibt uns offene Augen
    für die Gefangenen, die Ausgestoßenen,
    die Opfer der Gewalt und die Abgehetzen:
    In ihnen werden wir Christus begegenen.

    Ich glaube an den Heiligen Geist:
    Gottes Geist weckt Mut und Phantasie,
    gerechtere Ordnung
    und menschlichere Zukunft zu schaffen. “

    Das passt meiner Meinung nach eher zu dem Programm der PDS als zu dem manch anderer Parteien.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: