Libertäre Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

Icon

Besser ohne Partei sozial und solidarisch- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Preisausschreiben! zu „Leserbriefe zur „nB“ vom 13.08.06″

Nachtrag: die nB hat zwei von drei Leserbriefen am 24.08.06 auf Seite 8 ungekürzt veröffentlicht- welchen hat sie bisher nicht veröffentlicht und warum?

Preisausschreiben- die Antwort per email an linke-nordstadt ( a t) hotmail (punkt) de

Einsendeschluss: 06.09.06- 23:59- Bei mehr als drei richtigen Einsendungen entscheidet das Los- wer früher antwortet, liegt weiter vorne in der Liste- und … der Rechtsweg ist ausgeschlossen- logisch 😉

1. Preis: ein Sechser-Träger „Wolters“, auf Wunsch auch alkoholfrei

2. Preis: eine Flasche Sekt (s. o.)

3. Preis: eine Tafel Schokolade, auf Wunsch für Diabetiker geeignet

Preisübergabe am 10.09.06 auf der Wahlkampfparty

der Linkspartei in der Güldenstrasse 6 – ca. 19 Uhr

Sehr geehrte Frau Obi-Preuß,

sehr geehrte Damen und Herren von der nB,

zu den Leserbriefen von Seite 24 möchte ich gerne Folgendes abgedruckt sehen:

Wahrnehmungsprobleme?
Zum Leserbrief von Bernd Bähre zur Ratssitzung am 18.Juli („Opposition hat nichts gesagt“):
Man merkt langsam doch, dass Wahlkampf ist. Und Herr Bähre hat teilweise Recht- „die“ Opposition hat nichts gesagt, denn die Opposition der Grünen wankt zwischen Spaß- bis Latenz-Aktionismus, die SPD ist- siehe auch im Bund und in diversen Bundesländern- ein zahmer Ochse, der sich von den (Noch-)Mehrheitsfraktionen in der Regel einlullen läßt.
Aber der (noch) einsame Wolf der Linkspartei, Udo Sommerfeld trug die Strategie der Linkspartei für ein soziales Braunschweig vor, überschritt hierbei die Redezeit, wie er mir auf Nachfrage gestern sagte. Wenn es Hr. Bähre interessiert, sie ist nachzulesen unter nordstadt.wordpress.com. Womöglich hat Hr. Bähre, während Udo Sommerfeld sprach, mit seinen CDU-Kollegen aus dem Bezirksrat Veltenhof* ein kühles Helles weggezischt- das sei ihm gegönnt- sofern es ein Wolters war! Braunschweig sei es vergönnt, dass die echte und konstruktive Opposition mit mehr Mandaten in den Rat der Stadt einzieht.

*http://www.braunschweig.de/rat_verwaltung/stadtbezirksraete/sb413.html

Unternehmer sind keine Politiker
Zum Leserbrief von Peter Fiebiger zur Vorstellung des BiBS-Kandidaten Dr. Uwe Meier in der nB vom 06.08.06 („Politiker die besseren Unternehmer?“):
Daseinsvorsorge ist ein essentieller Bereich einer jeden Gemeinschaft- negative Entwicklungen wurden, teilweise erst sehr spät, berichtigt. Eine Konzernzentrale in Dallas, Dubai oder Yokohama interessiert es dagegen sehr wenig, wenn bei uns in Braunschweig die Mülltonnen überquellen oder bestimmte öffentliche Dienstleistungen gar nicht mehr erbracht werden oder zu teuer sind (Beispiel: Sperrmüll)- im Gegenteil- diesen Damen und Herren ist an unserem Wohl nicht gelegen, sie interessiert nur das Wohl der Konten ihrer Aktionäre. Zudem liegt unser bürgerschaftlicher und außergerichtlicher Einfluss auf Konzern-Entscheidungen nahe bei Null- das bitte ich beim plumpem Schwarz-Weiß-Malen zu dieser Debatte zu bedenken.

Gefängnis ist wie ein Mallorca-Urlaub
Zum Leserbrief von ??? zum Artikel „Ich wollte nicht ins Gefängnis“ aus der nB vom 10.08.06 („Gefängnis ist kein Zuckerschlecken in einem Fünf-Sterne-Hotel“):
Neben gewissen Halbwahrheiten, Verdrehungen und einer tendenziell menschenfeindlichen Grundhaltung gegenüber solchen Menschen, die gegen unsere Gesetze verstossen, spricht aus dem Leserbrief vor allem Eines: Lufthoheit über den Stammtischen!
Wenn der Verfasser eine Gefängnisstrafe so vorzugswürdig findet, sollte er mal selbst einsitzen, am besten zuerst ein, zwei Jahre in Untersuchungshaft. Auffällig ist, dass Herr XY nur auf den Regelvollzug eingeht und nicht auf die Zustände in der Jugend- und Untersuchungshaft. Man kann Menschen wegsperren- auch für immer- konsequenter ist aber dann Hinrichtungen, Folter-Lager (Guantanamo und sog. „boot camps“) und Schnell-Gerichte wie in den USA zu fordern- dazu ist nur zu sagen- zum Glück gibt es für tendenzielle Verfassungsfeinde wie den Herrn XY bei offenkundigerer Betätigung das Sanktionsmittel der zeitigen Freiheitsstrafe. Ich wünsche ihm dann, dass ihm ein Fernseher auf der Zelle die Langeweile etwas nimmt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie die o. a. Leserbriefe veröffentlichen würden und- falls Sie sie kürzen müssen- eine Sinnentstellung vermeiden – habe das im Blick:
https://nordstadt.wordpress.com/2006/06/26/ein-unveroffentlichbarer-leserbrief-an-die-nb/

Mit freundlichen Grüssen
N. Arndt (ursprünglich geschrieben am 17.08.2006)

Advertisements

Einsortiert unter:Allgemeines, Lokales, Nachtrag!, Presse, Termine, Wahlkampftagebuch 06

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: