Die Linke in der Nordstadt (Braunschweig)

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Eine Partei nicht nur für Wahltage- im Siegfriedviertel, Uni-Viertel, in der Schuntersiedlung, in Kralenriede & am Schwarzen Berg – demokratisch, sozial, gradeheraus und (un)wider(steh)lich.

Sieben Samurai und ein verregneter Sonntag

Artikel zum Ausgang der Landtagswahlen in Nds. und Hessen

Hut ab und Danke an unsere Wählerinnen und Wähler! :-)

Vorab zu Hessen: Koch abgestraft, wunderbar!

Wir sind nun in drei west-deutschen Landtagen, jetzt nicht mehr ausblendbar- so verschieden die Landesverbände auch jeweils sind, kaum jemand hätte diese Entwicklung innerhalb von weniger als einem Jahr (Einzug in die Bremer Bürgerschaft letztes Jahr März mit 8%) erwartet (oder befürchtet, dazu gleich mehr).

Diese gequälten Gesichter von CDU, SPD und FDP im TV, als sie unsere Ergebnisse sahen, war schon toll :-)

Wir hatten auf unserer Wahlparty bis spätabends gedämpft gute Laune, fieberten mit, was nun mit dem Einzug der hessischen GenossInnen werden würde.

Frau „XY“ (Ypsilanti) wird es wohl nicht verhindern können, Koch als Ministerpräsident zu verhindern, es sei denn, die SPD koaliert mit der CDU (klar, „Wählerauftrag“).

Vor gut 25 Jahren gab es schon mal einen hessischen SPD-Ministerpräsidenten, den Hr. Börner. Dieser Min.-Präs. wollte damals die, noch frischen und etwas unappetitlich außerparlamentarisch daher kommenden, Grünen zuerst mit der Dachlatte bearbeiten, um sie kurze Zeit später in der Regierung willkommen zu heißen (manche erinnern sich vielleicht an das legendäre „Turnschuh-Foto“). In Niedersachsen gibt es diese Problematik nicht, hier hat die CDU in erster Linie durch teilweise sehr knapp gewonnene Direktkandidaturen so stark werden können- die niedrige Wahlbeteiligung wird hier auch einen Einfluss gehabt haben und die Feigheit bzw. Borniertheit der SPD, mit uns frühzeitig über Erst-Stimmen-Empfehlungen im Austausch gegen Zweit-Stimmen Empfehlungen zu verhandeln (an inhaltliche „Knackpunkte“ geknüpft!).

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Gerechtigkeit kommt wieder- achja…

keiner hat sich so lieb, wie jede/r sich selbst?

Nun gut, manche übertreiben das etwas. Der Hauptschreiberling dieses Weblogs (ich) dachte z. B., seine Art zu schreiben sei schon ziemlich derbe, dreist und drastisch. Nönö, es geht noch herber :-)

http://wwwut.wordpress.com/2008/01/10/wolfgang-juttner-schreibt/

Kostprobe?

Falsch, du Lugmaul. Die Deppen, die dein gedroschenes Stroh noch glauben, die können dich wählen und weiterhin Scheiße fressen, und du kannst dich wählen lassen und weiterhin Scheiße verfüttern. So etwas kann man nur in einem sehr skurillen Sinn als “gemeinsames Tun” empfinden, schließlich gehört zur Massenverarmung der Einen der steigende Profit der Anderen. Aber wenigstens hast du daran gedacht, den Wahltag nochmal zu erwähnen. Damit man — wenn man die ganze von deiner Bande angerichtete Scheiße schon vergessen will — doch wenigstens durch das Trauma deines heuchlerischen Truggequassels daran erinnert wird.

Und- wen wird es verwundern, dass ich dies Blog heute in den Mittelpunkt stelle?

Dieser obige Artikel ist in jedem Fall lesenswert. Doch nun zu etwas völlig Anderem:

Wahlplakate sind wie Hundeschei*e, nur dass die mehr ebenerdig abgelagert wird- Beispiele gefällig?

Erstmal SPD:

gerechtigkeit.jpg

Bah, zuerst dachte ich im Vorbeifahren, das sei ein NPD-Plakat. Wollen mal sehen, was die Merkelsteuer-das-wird-teuer-“Genossen“ davon umsetzen. Füllhorn-Demagogik? Blechgequassel? Ja.

Unvergessen die letzte Bildungs-Ölung der SPD (noch allein regierend 2002):

die Einführung von Studiengebühren für sog. Langzeitstudierende, die Steilvorlage für CDU und FDP, im vorletzten Jahr in Niedersachsen allgemeine Studiengebühren einzuführen. Seit wann machen die Sozen eigentlich den Paßgeber für die ganz doll Reaktionären?

1914? 1918? 1923? 1929? 1949? 1953? 1957? 1974? 1977? 1992? 1998? 2002? 2004? 2006?

Könnte man glatt ein Gewinnspiel draus machen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die SPD besetzt Begriffe, die mit ihrer Politik nichts zu tun haben: Read the rest of this entry »

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Gutes tun und darüber sprechen

GYSI kommt nach Braunschweig

 
Am 27.1. DIE LINKE wählen!Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag Gregor GYSI wird am Dienstag, den 22. Januar 2008 die LINKE in Braunschweig im Schlußspurt des Landtagswahlkampfes unterstützen.Auf der Bühne auf dem Kohlmarkt wird Gregor GYSI gegen 14.3o Uhr reden – ab 14.00 Rahmenprogramm mit Politik, Kultur und unseren Kandidatinnen in den Wahlkreisen BS-Nord Gisela Ohnesorge, BS-Süd Mathias Schwang und BS-West Ursula Weisser-Roelle (Platz 7 der Landesliste).

Mit der Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen haben SPD und Grüne unter Zustimmung von CDU/CSU und FDP der Ausweitung schlechter Arbeit den Weg geebnet. Armut bekämpfen – Hartz IV muss weg. Für gebührenfreie Bildung und Privatisierungsstopp.

Ihre Zweitstimme, damit das Land sozialer wird.

Am 27.01.08 DIE LINKE wählen!

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Zwölfmal werden wir noch wach

… dann wird gewählt (27.01.08)*, am Abend bei der „Elefantenrunde“ hoffentlich ein C. Wulff, der seine Niederlage eingestehen muss, der sich ärgert**, dass die Linke in einem größeren westlichen Flächenland im Landtag sitzt :-)

Dazu passend die Seite kandidatenwatch.de- genauer das hier

Mein Spitzenreiter dort ist eindeutig Genosse Rolf (Geffken) aus Cuxhaven- Superb!

*wer am 27.01.08 keine Zeit hat, zum „Wahllokal“ zu gehen/fahren,

kann Briefwahl-Unterlagen anfordern (gleich machen!) oder

bereits jetzt (meist im Rathaus, in BS ist das im Wahlamt) wählen gehen.

Fernab jeder Utopie erscheinen Wahlen doch ganz sinnig, egal, wie toll, uncool oder mittelmässig jede/r diese Bananen-Republik auch finden mag.

**am besten mit dem üblichen anti-kommunistischen „Blabla“ ;-)

Macht’s hübsch, macht’s gut, macht’s besser :-)

MfG

Nicolas Arndt

(Soundtrack- Die Firma „Wunschzettel“, vielleicht das beste Stück der letzten Wochen)

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Keine Neonazis…

oder warum unsere „große“ lokale Tageszeitung tendenziell das Papier, auf dem sie gedruckt ist, meistens nicht wert ist.

Liebenswerter Dilettantismus, aber bisweilen Liebe zum Detail, ist, was ein Hobby-Projekt auszeichnet, so z. B. dieses Weblog. In meiner Freizeit erstellt, meistens ohne Leidensdruck oder Frust, mit einer Portion Grobkörnigkeit und etwas satirischem Biss.

Die „BZ“ ist da anders. Dort schreiben „Profis“, böse gesagt „Professionelle“- das soll soviel heißen wie „Berufsmäßige“= „die können das. Und dort ist alles anders“. Aha.

Selten, dass klare Fälle von gewalttätigem Rassismus in einem unserer Lokal-Blätter zur Sprache kommen- letzte Woche mal wieder, Freitags in der „BZ“ (siehe unten, meine Quelle newsclick.de*), am Sonntag in der „nb“ (nicht groß anders).

Betrunkene schlagen zwei Syrer auf offener Straße krankenhausreif
Junge Männer beschimpfen Opfer als „Scheiß Ausländer“ – Polizei: Kein Kontakt zur
rechten Szene (…..)“

Im weiteren Hin-und-Her des Artikels wird nach und nach die Geschichte erzählt, wie diese zwei Menschenfeinde auf zwei Beinen die beiden Syrer und deren Begleitung angriffen. Vorher hätten sie weitere Straftaten begangen.

Wie üblich schließt die Braunschweiger Polizei in Form ihres „Voreilers“, Pressesprecher Grande, aus, dass die Tat einen ausländerfeindlichen= rassistischen Hintergrund haben könnte. Es wird der Eindruck erweckt, die Wiederholungs-Täter seien zu dumm, um Nazis sein zu können, es fehle das politische Verständnis. Wie bitte? Read the rest of this entry »

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Kartenlegen und Stühle-Rücken-Gynäkologie

Jetzt ist es, zum Ende des Jahres 2007, endlich soweit:

auch die (okkulten) Mächte der Finsternis sind auf Seiten unseres heilig zu sprechenden Herrn OBDr.Hoffmann- nachzulesen bei „newsclick“ (wohl auch in der gedruckten Ausgabe der „BZ“).

Eine „Wahrsagerin“ las IHM die Karten:

Braunschweiger Innenstadt wird weiter aufgewertet, die Schlosspassage zur Top-Adresse, und es wird mehr Ruhe durch die Schließung lärmender Lokale geben“,
meint die Kartenlegerin. Gert Hoffmann dürfe sich freuen: „Er steht auch 2008 erfolgreich da, ist weiterhin beliebt und für sein Alter vital.“ Allerdings habe er einige Rechtsstreite zu führen. Voller Überzeugung sagt sie dann noch: „Er ist der richtige Mann für uns.“

Soweit der „O-Ton“ der „hellsehenden“ Dame, die bereits „2004″ (wie auch viele nicht-“hellsehende“ Schloßparkfreunde u. a. ich) das „Schloß“ kommen sah. Read the rest of this entry »

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